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Erneut mehr Zahler des Renten-Höchstbeitrags

Rund 1,55 Millionen Frauen und Männer erzielten im Jahr 2022 einen Verdienst oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze.

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Frau bedient Smartphone und Notebook, daneben Unterlagen, Taschenrechner und Stift. Bild: IMAGO / ingimage

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Frankfurt am Main (sth). Wenn es um Top-Gehälter geht, liegen Frauen in deutschen Unternehmen oft noch immer deutlich hinter ihren männlichen Kollegen zurück. Das belegen auch die jüngsten Analysen der Deutschen Rentenversicherung zur Zahl der Beschäftigten mit Verdiensten oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze. Demnach bezogen im Jahr 2022 insgesamt rund 1,55 Millionen Beschäftigte ein Jahresgehalt von mehr als 84.600 Euro in den alten und 81.000 Euro in den neuen Ländern. Bis zu diesen Verdienstgrenzen mussten Arbeitnehmer und Arbeitgeber im letzten Jahr der Corona-Pandemie Rentenbeiträge zahlen. Unter den Gutverdienern waren rund 1,3 Millionen Männer und etwa 241.000 Frauen. 

Gegenüber 2021 stieg die Zahl der rentenversicherungspflichtigen Höchstbeitragszahler um mehr als 108.000 bei den Männern und etwa 35.000 bei den Frauen. Die weitaus meisten Spitzenverdiener finden sich dabei weiterhin unter Männern in den westlichen Bundesländern. Die Zahl derjenigen, die nicht für ihr gesamtes Einkommen Rentenbeiträge zahlen mussten, stieg dort gegenüber dem vorhergehenden Jahr um etwa 101.000 auf etwa 1,22 Millionen. Im Osten Deutschlands kletterte die Zahl überdurchschnittlich gut bezahlter männlicher Beschäftigter um knapp 8000 auf rund 84.400 Arbeitnehmer.

Bei den Frauen wuchs die Gruppe der versicherungspflichtig Beschäftigten, die den Höchstbeitrag an die Rentenversicherung zahlten, in den alten Ländern gegenüber dem Vorjahr um knapp 33.000 auf rund 221.200. In Ostdeutschland blieb die Zahl der Arbeitnehmerinnen mit einem Verdienst über der Beitragsbemessungsgrenze – nach einer stabilen Zahl im Vorjahr – um etwa 2600 auf rund 21.600 weitgehend stabil.

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