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Freiwillig einzahlen: Rentenansprüche 2024 günstiger sichern

Noch bis Ende 2024 können Versicherte günstiger freiwillige Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung leisten – ab 2025 steigt der Mindestbeitrag. Für wen sich das lohnen kann.

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Kontoauszug mit Zinsabrechnung und Euro-Geldscheinen. Bild: IMAGO / McPHOTO / imago stock&people

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Berlin (dpa/tmn/sth). Die spätere Rente erhöhen? Mindestversicherungszeiten erfüllen? Das können Versicherte mit freiwilligen Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung erreichen. Es noch in diesem Jahr zu tun, hat einen entscheidenden Vorteil: es kostet weniger.

Der Grund: Ab 2025 steigt der zu zahlende Mindestbeitrag um 3,35 Prozent. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hin. Wer noch 2024 Beiträge einzahlt, kann zwischen dem monatlichen Mindestbeitrag von 100,07 Euro und dem monatlichen Höchstbeitrag von 1404,30 Euro frei wählen. Wer erst bis zum 31. März 2025 Beiträge für 2024 leistet, muss mindestens 103,42 Euro je Monat einzahlen. Der Höchstbeitrag bleibt unverändert.

Wer wissen möchte, wie sich die freiwilligen Einzahlungen auf die Rentenhöhe auswirken, kann dafür einen Online-Rechner der DRV auf der Webseite www.ihre-vorsorge.de nutzen. Wichtig: Die Überweisung muss zwingend die Versicherungsnummer, den Vor- und Zunamen sowie den Zeitraum enthalten, für den die Beiträge bestimmt sind.

Lohnenswert sind die freiwilligen Beitragszahlungen laut DRV insbesondere für Menschen, die Lücken im Versicherungsverlauf schließen wollen, weil sie nicht rentenversicherungspflichtig sind – zum Beispiel Selbstständige, Hausfrauen oder -männer. Einzahlen können sowohl in Deutschland lebende Menschen als auch im Ausland lebende Deutsche, die nicht versicherungspflichtig beschäftigt und mindestens 16 Jahre alt sind. Selbst wer bereits eine vorgezogene Altersvollrente bezieht, kann bis zum Erreichen des regulären Rentenalters weiter freiwillige Beiträge einzahlen und damit die Rente weiter erhöhen.

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