Ihre-Vorsorge Logo

Freiwilligendienst steigert die Rente

Obwohl sie keine eigenen Beiträge einbezahlen, sind Freiwilligendienstleistende in Deutschland voll sozialversichert. Das bringt ihnen entscheidende Vorteile – nicht zuletzt für ihre spätere Rente.

Artikel vorlesen

Lesezeit

1 Minuten

Veröffentlicht

Erzieherin spielt mit Kleinkind in der Kita. Bild: IMAGO / Westend61 / Mareen Fischinger

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn). Wer in Deutschland einen Freiwilligendienst absolviert, ist in allen Zweigen der Sozialversicherung pflichtversichert. Die Beiträge für Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung trägt allein der Arbeitgeber. Einen eigenen Beitrag müssen FSJler, FÖJler, BFDler und freiwillig Wehrdienstleistende also nicht von ihrem Taschengeld oder Sold leisten, um zum Beispiel für diese Zeit Rentenansprüche zu erhalten. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hin.

Die Höhe der gezahlten Sozialversicherungsbeiträge hängt dabei vom Taschengeld ab, das die Freiwilligen erhalten. Dieses darf 2024 höchstens bei 604 Euro liegen, so die DRV. Mit den geleisteten Sozialbeiträgen haben die Versicherten dieselben Ansprüche etwa auf Kranken- und Arbeitslosengeld wie andere Beschäftigte. Die Rentenbeiträge erhöhen die spätere Rente und tragen dazu bei, die Mindestversicherungszeiten zu erfüllen.

Mit dem Ende des freiwilligen Dienstes endet auch die Versicherungspflicht – also zum Beispiel, wenn der Vertrag ausläuft oder gekündigt wurde. In der Regel dauern Freiwilligendienste zwölf Monate. Der freiwillige Wehrdienst kann allerdings mit einer Dauer von 7 bis zu 23 Monaten nach oben oder unten abweichen.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Die Rentenkommission will die abschlagfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abschaffen. Ob es dazu kommt, ist umstritten. Was hinter der Rente für besonders langjährige Versicherte steckt.

Time
5 Minuten

Rente, Pflege, Steuern, Haushalt, heikle Regierungsbildungen, offene Führungsfragen: Schwarz-Rot steht vor großen Herausforderungen. Der Rückzug von Bärbel Bas hat die Lage nicht einfacher gemacht.

Time
3 Minuten

Die Bemessungsgrenzen für die Sozialbeiträge steigen deutlich. Topverdiener müssen insgesamt mehr als 1.000 Euro im Jahr zahlen.

Time
2 Minuten

Der Besteuerungsanteil steigt stetig weiter. Woran das liegt und warum viele Rentner trotzdem keine Steuern zahlen müssen.

Time
2 Minuten

Die Spitzen von Union und SPD hatten sich im Sommer auf mehrere große Reformen verständigt, etwa bei der Rente. Wie schnell kann es nun damit vorangehen?

Time
2 Minuten

Wer früher in Rente gehen will, muss Abschläge in Kauf nehmen. Doch dagegen kann man etwas tun.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026