Ihre-Vorsorge Logo

Haushalt der Rentenversicherung zuletzt stark gewachsen

Auflistung der Bundesregierung: Von 2016 bis 2021 stiegen die Einnahmen jährlich im Schnitt um fast vier Prozent, die Ausgaben etwas weniger.

Artikel vorlesen

Tags

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Gefächerte Euro-Geldscheine und Münzen. Bild: IMAGO / Imagebroker / imago stock&people

© Nicht definiert

Berlin (sth). Der Haushalt der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ist in den vergangenen Jahren ungewöhnlich stark gewachsen. Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervorgeht, stiegen die Einnahmen der 16 gesetzlichen Rentenversicherer zwischen 2016 und 2021 jährlich um durchschnittlich fast vier Prozent. Im Fünf-Jahres-Zeitraum davor (2011 bis 2016) waren die Beitrags- und Steuerzuflüsse an die DRV im Schnitt pro Jahr um etwa 2,2 Prozent gewachsen, zwischen 2006 und 2011 um knapp 1,7 Prozent. Das starke Wachstum bei den Einnahmen dürfte vor allem auf die vor der Pandemie stark gestiegene sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurückzuführen sein. Zudem wurden der DRV die Beitragsrückgänge während der ersten Pandemie-Phase durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) erstattet, da sie die Rentenbeiträge für Kurzarbeit übernimmt. 

Der Auflistung der Bundesregierung zufolge wuchsen auch die Ausgaben der Rentenversicherung zwischen 2016 und 2021 mit durchschnittlich 3,75 Prozent pro Jahr deutlich - aber nicht so stark wie die Einnahmen. Die Steuermittel des Bundes für die verschiedenen Bundeszuschüsse sowie für Kindererziehungszeiten und andere nicht-beitragsgedeckte Leistungen kletterten im gleichen Zeitraum im Schnitt um jährlich 3,9 Prozent.

„Anders als es manche Stimmen vermitteln wollen, wird sich das Verhältnis von Bundeszuschüssen zu Rentenausgaben in den kommenden Jahren kaum verändern und sogar noch hinter dem Stand von 2010 zurückbleiben“, kommentierte die alternierende DRV-Bundesvorstandsvorsitzende, Anja Piel, im vergangenen Jahr die absehbare weitere Entwicklung. Meldungen, die einen „Schock für den Bundeshaushalt“ voraussagen wollten, gingen von einem fiktiven rechtlichen Szenario aus. Diese Art von Berichterstattung ziele nur „darauf ab, das Vertrauen in die Rentenversicherung zu untergraben“, so Piel.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
6 Minuten

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt mehren sich Stimmen in der Regierungskoalition, die viele Reformpakete wieder aufschnüren wollen. Im Zentrum der Kritik: die Vorschläge der Alterssicherungskommission.

Time
2 Minuten

Der erstmalige Bezug von Altersrente lag 2025 laut Jahresbericht der deutschen Rentenversicherung bei durchschnittlich 64,7 Jahren.

Time
1 Minuten

Angst vor Lücken in der Rentenbiografie durch lange Krankheit oder private Krankenversicherung? Das lässt sich vermeiden.

Time
3 Minuten

Die Deutsche Rentenversicherung erklärt in einer neu aufgelegten Broschüre Abzüge auf der Gehaltsabrechnung – und was Arbeitnehmer davon haben.

Time
2 Minuten

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) sieht bei der Stärkung der gesetzlichen Rente Handlungsbedarf. Eine durchschnittliche Altersrente von weniger als 1.200 Euro sei „zu wenig“.

Time
1 Minuten

Duale Studierende sind rentenversicherungspflichtig – ganz unabhängig vom jeweils bezogenen Gehalt. Wer die Beiträge zahlt, hängt aber von der Verdiensthöhe ab.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026