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KI: „Renate – der Rentenchat“ soll Fragen zur Rente beantworten

Wie die Deutsche Rentenversicherung mit künstlicher Intelligenz ihre Angebote verbessern will.

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Hand tippt auf einer Computertastatur, im Vordergrund eine Computermaus. Bild: IMAGO / Westend61.

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München (tö). Die Deutsche Rentenversicherung will mit künstlicher Intelligenz (KI) die Angebote für die Versicherten und die Rentnerinnen und Rentner “nutzerfreundlicher und individueller gestalten”. Das hat der Direktor der Deutschen Rentenversicherung Bund, Matthias Flügge, auf der Vertreterversammlung der DRV Bund in Potsdam angekündigt. “Dabei betrachten wir KI nicht als Heilsbringerin, aber sie birgt große Chancen, Arbeit neu und besser zu gestalten. Mit und für Menschen”, sagte er laut einem auf der Homepage der DRV veröffentlichten Redebeitrag. Außerdem solle die künstliche Intelligenz dazu beitragen, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und die Mitarbeitenden in der Rentenversicherung in der Analyse komplexer Fragestellungen zu unterstützen, so Flügge.

Nach seinen Angaben umfasst die Broschürenreihe der DRV derzeit etwa 130 Dokumente. “Im vergangenen Jahr gab es hier insgesamt rund elf Millionen Downloads”, sagte er. Um eine passgenaue Antwort auf eine Frage zu erhalten, sei aber häufig das Studium verschiedener Broschüren notwendig. Die Deutsche Rentenversicherung hat deshalb ein neues digitales Werkzeug entwickelt, den KI-Assistenten “Renate – der Rentenchat”. Bei diesem sollen Bürgerinnen und Bürger eine Frage online eingeben können. “Renate” durchleuchtet dann die Broschüren, führt Inhalte zusammen und stellt laut Flügge “eine passgenaue und leicht verständliche Antwort” bereit, inklusive Verweis auf die passenden Fundstellen zum Nachlesen.

Noch ist das neue Werkzeug auf der Homepage der DRV aber nicht nutzbar. Derzeit wird unter anderem die Qualität der Antworten getestet. Ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung kündigte auf Anfrage von ihre-vorsorge.de aber an: “Wenn alles glatt läuft, wird der KI-Assistent ,Renate‘ im dritten Quartal 2026 freigeschaltet.” Ist es so weit, können Interessierte eine Frage stellen – und bekommen in Sekundenschnelle wie bei anderer Chat-Bots auch eine Antwort. Diese soll aber allein auf den hinterlegten Dokumenten der DRV beruhen. Damit will die Rentenversicherung gewährleisten, dass die Antworten möglichst immer korrekt und treffend ausfallen. 

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