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Lindner verlangt Anpassung der Rentenabschläge für Frührenten

Nach dem "Konzept für Wachstum und Generationengerechtigkeit" des FDP-Chefs soll ein "selbstbestimmter flexibler Renteneintritt" an die Stelle von festen Altersgrenzen treten.

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Christian Lindner, FDP. Bild: IMAGO / IPON / Stefan Boness

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Berlin (sth). Eine Erhöhung der Abschläge bei vorzeitigem Renteneintritt hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner in seinem am Wochenende veröffentlichten, umstrittenen “Konzept für Wachstum und Generationengerechtigkeit” verlangt. “Die Abschläge bei einem frühzeitigen Renteneintritt und Zuschläge bei späterem Renteneintritt sollten … versicherungsmathematisch begründet angepasst werden”, heißt es in dem 18-seitigen Papier. Zudem solle ein “echter flexibler Renteneintritt” ermöglicht werden, fordert Lindner. Damit will sich der Chef der Liberalen offenbar von festen Altersgrenzen in der Rentenversicherung verabschieden. 

“Ein selbstbestimmter flexibler Renteneintritt passt besser zu den vielfältigen Lebensentwürfen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland”, begründet Lindner seinen Vorstoß. Darüber hinaus fordert der FDP-Vorsitzende, das geplante, langfristig bei 48 Prozent stabilisierte Rentenniveau an die Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre anzupassen. Damit würde sich das Rentenniveau künftig nicht mehr an langjährigen Durchschnittsverdienern mit 45, sondern mit 47 Beitragsjahren orientieren. 

Vertreter von SPD und Grünen hatten Lindners Forderungen am Wochenende deutlich zurückgewiesen. Um den entstandenen Koalitionskonflikt zu entschärfen, will sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa bis zur für Mittwochabend geplanten Sitzung des Koalitionsausschusses zwei- oder dreimal mit Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) treffen. 

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