Wiesbaden (dpa). Gut 1,1 Millionen Menschen haben Ende 2021 Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezogen. Das waren knapp 24.000 beziehungsweise 2,2 Prozent mehr als Ende 2020, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Diese Leistungen bekommen Erwachsene, die wegen einer chronischen Erkrankung oder im Alter dauerhaft ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können.
52,5 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung hatten die – je nach Jahrgang unterschiedliche – persönliche Regelaltersgrenze überschritten, 47,5 Prozent zwischen 18 Jahren und der Altersgrenze konnten aufgrund einer Krankheit oder Behinderung täglich keine drei Stunden arbeiten.
