Lübeck (dpa/lno/sth). Im vergangenen Jahr haben 27.893 Versicherte aus Schleswig-Holstein erstmals eine Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten und damit gut 1.000 mehr als 2020. Wie die Deutsche Rentenversicherung Nord am Donnerstag weiter mitteilte,
- bekamen mit 12.511 die meisten Versicherten, die in Rente gingen, eine Regelaltersrente. Sie arbeiteten also unabhängig von ihren Versicherungsjahren bis zum Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Dies beträgt für den Geburtsjahrgang 1957 derzeit 65 Jahre und 11 Monate. Bis 2031 steigt die Regelaltersgrenze schrittweise auf 67 Jahre.
- 8.159 Versicherte erhielten 2021 erstmals eine abschlagsfreie Altersrente ab 63 nach 45 Versicherungsjahren.
- Eine Altersrente für langjährig Versicherte bezogen 5.621 Männer und Frauen. Diese Rente wird frühestens ab Erreichen des 63. Lebensjahres nach mindestens 35 Versicherungsjahren gezahlt. Pro Monat des vorzeitigen Rentenbezugs gibt es einen Abschlag von 0,3 Prozent.
- Die restlichen Rentenzugänge entfielen auf die Altersrente für schwerbehinderte Menschen sowie die auslaufende Altersrente für Frauen sowie Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeitarbeit.
