Ihre-Vorsorge Logo

Partei-Jugendorganisationen gegen Rente mit 68

Mit unterschiedlichen Argumenten plädieren junge Vertreter mehrerer Parteien gegen eine weitere Anhebung des Rentenalters.

Artikel vorlesen

Tags

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Bundeskanzleramt in Berlin. Bild: IMAGO / Panthermedia

© Nicht definiert

Berlin (dpa/sth). Der Vorschlag zur Anhebung des Renteneintrittsalters stößt bei mehreren Partei-Jugendorganisationen auf Kritik. "Das Rentenalter immer weiter anheben zu wollen, ist zutiefst ungerecht und führt zu einer Anhebungsspirale, an deren Ende das Arbeiten bis zum Tod steht. Dagegen stellen wir uns als Jusos vehement und fordern Generationengerechtigkeit ein», sagte die Chefin der Jusos, Jessica Rosenthal, der "Welt". Der Bundessprecher der Grünen Jugend, Georg Kurz, sagte, gute Löhne und gute Renten seien kein Widerspruch, es sei genug für alle da. "Alle Generation haben das gemeinsame Anliegen, Reichtum so zu verteilen, dass es für alle reicht und sich nicht bei einigen Wenigen anhäuft."

Jens Teutrine von den Jungen Liberalen kritisierte in der Zeitung, ein neues starres Eintrittsalter in die Rente widerspreche nicht nur den individuellen Arbeitsbiografien, sondern löse darüber hinaus nicht einmal die Probleme des Rentensystems. Seine Organisation befürworte die Einführung einer gesetzlichen Aktienrente nach schwedischem Vorbild, ein flexibles Renteneintrittsalter und ein Ende der doppelten Besteuerung von Renten.

Der Vorsitzende der Jungen Alternative für Deutschland, Carlo Clemens, lehnte ein "pauschal für alle festgelegtes Renteneintrittsalter" ab, "da Berufsbiografien und die gesundheitlichen Folgen von Erwerbstätigkeiten zu unterschiedlich sind". Charlie Birner aus dem Bundesvorstand der Linksjugend Solid forderte eine gesetzliche Mindestrente, die auch berücksichtige, dass Senioren oft hohe Ausgaben im Bereich Gesundheit hätten. Zuletzt war erneut eine Diskussion über ein höheres Renteneintrittsalter entbrannt, nachdem Berater des Wirtschaftsministeriums eine Anhebung auf 68 Jahre vorgeschlagen hatten. Derzeit gilt ein stufenweiser Anstieg des Eintrittsalters auf 67.


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Setzt die Koalition die Rentenreform um oder überlegt es sie sich bei der populären „Rente mit 63“ noch einmal anders? Die Sozialministerin will die Reform – und macht ein Versprechen.

Time
2 Minuten

Der Kanzler macht auch nach der CDU-Schlappe in Sachsen-Anhalt klar, dass große Gesetzesvorhaben weitergehen sollen. Bei der Rente signalisiert er Gesprächsbereitschaft über eine heikle Frage.

Time
2 Minuten

Gesellschaftsforscher haben sich eine wichtige Zahl zur Rente genauer angeschaut: die statistische Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren. Wie nah liegt sie an der Wirklichkeit?

Time
6 Minuten

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt mehren sich Stimmen in der Regierungskoalition, die viele Reformpakete wieder aufschnüren wollen. Im Zentrum der Kritik: die Vorschläge der Alterssicherungskommission.

Time
2 Minuten

Der erstmalige Bezug von Altersrente lag 2025 laut Jahresbericht der deutschen Rentenversicherung bei durchschnittlich 64,7 Jahren.

Time
1 Minuten

Angst vor Lücken in der Rentenbiografie durch lange Krankheit oder private Krankenversicherung? Das lässt sich vermeiden.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026