Kiel (dpa/lno/sth). Die durchschnittliche jährliche Rente in Schleswig-Holstein hat 2021 bei knapp 16.500 Euro pro Kopf und damit drei Prozent unter dem Bundesschnitt gelegen. Im Vergleich zum Jahr 2020 stieg die durchschnittliche Rentenleistung im Norden um 273 Euro, wie das Statistikamt Nord am Freitag in Kiel mitteilte. Rund 638.000 Menschen in der Altersgruppe von 65 Jahren und älter erhielten im nördlichsten deutschen Bundesland Rente.
Die Summe der gesetzlichen, privaten und betrieblichen Rentenleistungen lag bei knapp elf Milliarden Euro. Die durchschnittlichen Renten von Frauen waren um 21 Prozent niedriger als die von Männern. Die höchsten Zahlungen erhielten Rentner im Kreis Stormarn (18 000 Euro). In den Kreisen Nordfriesland und Dithmarschen sowie in der kreisfreien Stadt Flensburg waren die durchschnittlichen Renten am niedrigsten, hieß es. Sie lagen jeweils unter 15.900 Euro.
In Hamburg war die Durchschnitts-Jahresrente mit knapp 16.700 Euro pro Kopf zwei Prozent niedriger als im Bundesschnitt. Im Vorjahresvergleich stieg die durchschnittliche Rentenleistung in der Hansestadt um 196 Euro. Gut 318.000 Menschen in der Altersgruppe von 65 Jahren und älter erhielten in Hamburg Rente. Die Summe der gesetzlichen, privaten und betrieblichen Rentenleistungen betrug dabei mehr als fünf Milliarden Euro.
