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Rentenversicherung 2023: Mehr Seitwärts- als Aufwärtsbewegung

Die Zahl der Menschen, auf deren Rentenkonto im Jahr 2023 eine Bewegung stattfand, stieg gegenüber dem Vorjahr nur noch um knapp 200.000.

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Logo der DRV mit Schriftzug Deutsche Rentenversicherung an einer Hauswand. Bild: IMAGO / Dominik Bund

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Berlin (sth). Trotz einer neuen Rekordzahl an “aktiv Versicherten” hat die Deutsche Rentenversicherung (DRV) im Jahr 2023 eher eine Seitwärts- als eine Aufwärtsbewegung registriert. Zwar zählten die DRV-Statistiker im vorvergangenen Jahr erstmals mehr als 40 Millionen Menschen, deren Rentenansprüche sich durch Erwerbstätigkeit, Kindererziehung, häusliche Pflege oder Arbeitslosigkeit verändert haben. Doch zeigen die am Wochenende veröffentlichten neuen Zahlen, dass nur noch eine leichte Aufwärtsbewegung bei den “Aktiven” festzustellen war - vor allem durch eine geringfügige Zunahme bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (+ 85.500) und der häuslichen Pflege (+ 70.500). 

Insgesamt stieg die Zahl der “aktiv Versicherten” demnach gegenüber 2022 noch um knapp 200.000 oder 0,5 Prozent auf rund 40,1 Millionen. Seit 2009 hatte die DRV jedoch oft kräftigere Steigerungen festgestellt - von seinerzeit rund 35 Millionen um rund fünf Millionen auf den jetzigen Rekordstand. Nur während der Weltfinanzmarktkrise 2007/2008 und im ersten Jahr der Corona-Pandemie (2020) registrierten die Rentenkassen bei der Versichertenzahl eine Stagnation oder leichte Rückgänge.   

Größte Gruppe zwischen 55 und 59 Jahre alt

Die größte Gruppe unter den “aktiv Versicherten” bildeten 2023 ähnlich wie im Jahr zuvor Beschäftigte und Selbstständige, die am Jahresende 55 bis 59 Jahre alt waren. Jedem dieser Versicherten-Jahrgänge gehörten mehr als eine Million Frauen und Männer an. Bemerkenswert ist, dass in der Gruppe der seinerzeit 44- bis 51-Jährigen (Jahrgänge 1972 bis 1979) ein sehr deutlicher Einbruch bei den Zahlen festzustellen war (bis auf etwa 770.000 pro Altersjahrgang), während die Jahrgangsgröße bei den jüngeren aktiv Versicherten (nach 1979 geboren) wieder erheblich wuchs - bis zu mehr als 950.000 bei den 35-Jährigen.

Für die Finanzierung der derzeit und in den kommenden Jahren in Rente gehenden geburtenstarken Jahrgänge ist vor allem die weitere Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bedeutsam. Hier zeigte sich laut den jüngsten Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) zuletzt ein Seitwärtstrend. Das zahlenmäßig immer noch leichte Wachstum beruhte der BA zufolge allein auf mehr Teilzeitbeschäftigten - und mehr Ausländern. “Mit 5,67 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen war deren Zahl im Dezember 2024 um 265.000 oder 4,9 Prozent größer als ein Jahr zuvor”, heißt es im aktuellen Monatsbericht der Arbeitsmarktstatistiker. “Dieser Zuwachs geht ganz auf Personen aus sogenannten Drittstaaten zurück, darunter 76.000 auf die Ukraine, 60.000 auf die Asylherkunftsländern und 32.000 auf Länder aus dem Westbalkan.” Die Beschäftigung von Menschen aus den EU- und EFTA-Staaten (Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island) habe sich dagegen verringert, so die BA.

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