Berlin (drv/sth). Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bund hat nach eigenen Angaben eine “spürbare Verringerung bei den Bearbeitungszeiten von Renten” erzielt. Diese sei im letzten Jahr um rund vier Prozent gesunken, so der größte der 16 gesetzlichen Rentenversicherer in Deutschland. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hätten die Bearbeitungszeiten “sogar um rund sieben Prozent unter den Zeiten des Vorjahres” gelegen. Insgesamt habe die Rentenversicherung im letzten Jahr 722.500 Rentenanträge und 731.000 Anträge auf eine Rehabilitation abschließend bearbeitet, teilte die DRV Bund am Donnerstag mit.
Zur Verkürzung der Bearbeitungszeiten habe die DRV Bund in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen ergriffen, heißt es in der Mitteilung. So habe man ein “neues Kundenservicecenter eingerichtet, in dem Kundenanfragen zentral bearbeitet werden”. Dies solle zum einen eine bessere Erreichbarkeit ermöglichen, zudem könne sich die Sachbearbeitung jetzt stärker auf die Bearbeitung von Anträgen konzentrieren. Auch durch den Einsatz der Robotic Process Automation habe man eine “Beschleunigung der Bearbeitung erreicht”, so die DRV Bund. Mit diesem Verfahren können einzelne Routineaufgaben bei der Sachbearbeitung automatisiert werden.
