Frankfurt (sth). Für Hunderte Auszubildende und Studierende bei den Trägern der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hat am Donnerstag das erste Ausbildungsjahr begonnen. Die von den Rentenversicherern unter anderem als „Zukunftsgestalter“ oder „Kluge Köpfe für die Rente“ begrüßten Nachwuchskräfte „können sich auf eine qualifizierte, vielseitige und praxisnahe Ausbildung mit sicherer Zukunftsperspektive freuen“, erklärte bei der DRV Hessen in Frankfurt Geschäftsführungsmitglied Scarlet Anderson-Hauth. Ihr Kollege Andreas Schwarz, Erster Direktor der DRV Baden-Württemberg, sagte in Karlsruhe: „Ich freue mich, dass wir allen Nachwuchskräften bei erfolgreichem Abschluss bereits jetzt eine unbefristete Übernahme garantieren können.“
Es sei keine Selbstverständlichkeit zum Ausbildungsstart insgesamt 63 neue Azubis in den Bereichen der Sozialversicherungsfachangestellten und der Kaufleute für Büromanagement begrüßen zu dürfen, betonte Schwarz mit Blick auf die zunehmend schwierige Situation für Ausbildungsbetriebe. Zusätzlich würden insgesamt 70 junge Studienanfänger im Rahmen des dualen Studiums zum Bachelor of Laws-Rentenversicherung und zum Bachelor of Science aufgenommen.
„Unsere Arbeit stellt Zukunft von Versicherten und Rentnern sicher“
Jürgen Zips, Stellvertreter des Geschäftsführers der DRV Nordbayern, erklärte, warum bei der DRV Nordbayern zu arbeiten heißt, Zukunft zu gestalten: „Wir betreuen rund 1,7 Millionen Versicherte und 868.000 Rentnerinnen und Rentner. Unsere tägliche Arbeit stellt deren Zukunft sicher. Von der korrekten Verwaltung der Beiträge, über die Betreuung der Versichertenkonten bis hin zur Leistungsgewährung für Reha und Rente, all das liegt in unserer Verantwortung und erfordert sorgfältiges Handeln und fachkompetentes Personal.“
Nach Angaben der DRV Hessen vereinen Ausbildung und Studium die notwendige Theorie mit der Praxis und dauern je drei Jahre. Die Studierenden starten in Hessen mit rund 1.300 Euro monatlich ins Berufsleben, die Auszubildenden mit rund 1.060 Euro. Alle Nachwuchskräfte erhalten ein kostenloses Job- oder Semesterticket. Die Chancen, übernommen zu werden, „stehen derzeit sehr gut“, heißt es aus Frankfurt.
