Hamburg/Lübeck (dpa/lno/sth). Hamburgs Seniorinnen und Senioren erhalten immer länger eine gesetzliche Rente. Lag der Durchschnittswert im Jahr 2016 noch bei 20,7 Jahren, waren es im vergangenen Jahr schon 21,4 Jahre, wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Nord am Wochenende mitteilte. Auch in Mecklenburg-Vorpommern beziehen nach Angaben des norddeutschen Regional-Rentenversicherers ältere Menschen immer länger Rente. Im Jahr 2021 seien es im Nordosten Deutschlands durchschnittlich 22,9 Jahre gewesen, während es 2016 noch 22,1 Jahre waren.
Frauen erhalten aufgrund der im Durchschnitt höheren Lebenserwartung länger Rente. 2016 seien es in Hamburg 22,9 Jahre gewesen, 2021 schon 23,3 Jahre. Bei den Männern lag die Bezugsdauer in der Hansestadt den Angaben zufolge im Schnitt bei 18,1 beziehungsweise 19,2 Jahren. In Mecklenburg-Vorpommern waren es den Angaben zufolge 2021 bei den Frauen 25,7 Jahre, bei Männern im Schnitt nur 20 Jahre. 2016 lagen die Werte bei 25 Jahren für Frauen und 18,7 Jahren für Männer.
Insgesamt bezogen 2021 demnach rund 430 000 Senioren in Mecklenburg-Vorpommern gesetzliche Altersrente, in Hamburg 306.000 Frauen und Männer. Bundesweit waren es 18 Millionen, wie es hieß.
