Karlsruhe/Bad Homburg (drv/sth). „Die Selbstverwaltung ist ein tragendes Element der Rentenversicherung. Rund 300 Ehrenamtliche stehen landesweit in der Rentenversicherung für die Solidargemeinschaft ein: sei es in der Vertreterversammlung, im Vorstand, als Versichertenberaterinnen und -berater oder als Mitglieder von Widerspruchsausschüssen. Die uneigennützige Arbeit dieser Menschen würdigt der Tag der Selbstverwaltung, der alljährlich am 18. Mai begangen wird.“ Mit diesen Worten erinnert die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg – stellvertretend für alle DRV-Regionalträger und die DRV Knappschaft-Bahn-See – an die wichtige ehrenamtliche Tätigkeit der Selbstverwaltungen in der gesetzlichen Rentenversicherung.
„Gerade in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie leisten die ehrenamtlich tätigen Selbstverwalter in ihrer Freizeit enorm viel, um den Menschen alle notwendige Unterstützung in den Belangen der gesetzlichen Rentenversicherung zukommen zu lassen“, heißt es in der Erklärung weiter. „So helfen sie mit, dass trotz der geltenden Kontaktbeschränkungen alle nötigen Entscheidungen schnell, verantwortungsvoll und mit großem Sachverstand getroffen werden können. Versichertenberaterinnen und -berater nehmen telefonisch Anträge auf und beraten unter Beachtung der gültigen Hygieneregeln direkt in der Nachbarschaft.“
Weiter schreibt die DRV: „Auch die Widerspruchsausschüsse, die mit Versicherten- und Arbeitgebervertreterinnen und -vertretern paritätisch besetzt sind, arbeiten während der Pandemie weiter und stellen sicher, dass Widersprüche der Versicherten gegen Verwaltungsentscheidungen der Rentenversicherung schnell geklärt werden. Insbesondere bei der Ausgestaltung von Präventions- und Rehabilitationsleistungen können die Selbstverwalter ihre eigenen Berufserfahrungen einfließen lassen. Sie tragen damit dazu bei, dass Menschen länger in ihrem Beruf bleiben können.“
