Berlin (sth). Die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres weiter deutlich gewachsen. Wie aus aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hervorgeht, stiegen die Zuflüsse in die Rentenkassen trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 5,3 Prozent auf knapp 155,7 Milliarden Euro. Von Januar bis September des Vorjahres waren die Beitragseinnahmen im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2023 um etwa 5,4 Prozent gewachsen.
Die für die Rentenversicherung besonders wichtigen Einnahmen aus Pflichtbeiträgen der Beschäftigten und Arbeitgeber kletterten den neuen Daten zufolge gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juni 2024 um knapp 6,5 Milliarden Euro oder 4,9 Prozent. Aber auch die von der Bundesagentur für Arbeit zugunsten von Arbeitslosen an die Rentenkassen überwiesenen Beiträge wuchsen laut Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) in den ersten sechs Monaten des Jahres im Vorjahresvergleich um 411 Millionen Euro.
Der Finanzpuffer der Rentenversicherung, die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage, sank saisonüblich von rund 43,85 Milliarden Euro im Dezember 2024 auf etwas mehr als 41,4 Milliarden Euro zum Ende Juni. Das entsprach 1,38 Monatsausgaben - nach 1,55 Monatsausgaben zum Ende vergangenen Jahres. Die Rücklage werde zwar bis zum Jahresende voraussichtlich auf rund 1,3 Monatsausgaben zurückgehen, hatte die DRV-Bundesvorstandsvorsitzende Anja Piel vor drei Wochen bei der Bundesvertreterversammlung der Rentenversicherer angekündigt. Damit werde die Rücklage aber auch "am Jahresende noch gut gefüllt (sein) und der Beitragssatz auch im kommenden Jahr stabil bleiben”.
