Ihre-Vorsorge Logo

Beitragseinnahmen der Rentenkassen um 5,3 Prozent gewachsen

Im ersten Halbjahr 2025 verzeichneten die gesetzlichen Rentenversicherer gegenüber dem Vorjahr trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise ein deutliches Beitrags-Plus.

Artikel vorlesen

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Logo der Deutschen Rentenversicherung mit Schriftzug. – Bild: Deutsche Rentenversicherung Bund © Armin Okula

© Nicht definiert

Berlin (sth). Die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres weiter deutlich gewachsen. Wie aus aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV)  hervorgeht, stiegen die Zuflüsse in die Rentenkassen trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 5,3 Prozent auf knapp 155,7 Milliarden Euro. Von Januar bis September des Vorjahres waren die Beitragseinnahmen im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2023 um etwa 5,4 Prozent gewachsen. 

Die für die Rentenversicherung besonders wichtigen Einnahmen aus Pflichtbeiträgen der Beschäftigten und Arbeitgeber kletterten den neuen Daten zufolge gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juni 2024 um knapp 6,5 Milliarden Euro oder 4,9 Prozent. Aber auch die von der Bundesagentur für Arbeit zugunsten von Arbeitslosen an die Rentenkassen überwiesenen Beiträge wuchsen laut Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) in den ersten sechs Monaten des Jahres im Vorjahresvergleich um 411 Millionen Euro.

Der Finanzpuffer der Rentenversicherung, die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage, sank saisonüblich von rund 43,85 Milliarden Euro im Dezember 2024 auf etwas mehr als 41,4 Milliarden Euro zum Ende Juni. Das entsprach 1,38 Monatsausgaben - nach 1,55 Monatsausgaben zum Ende vergangenen Jahres. Die Rücklage werde zwar bis zum Jahresende voraussichtlich auf rund 1,3 Monatsausgaben zurückgehen, hatte die DRV-Bundesvorstandsvorsitzende Anja Piel vor drei Wochen bei der Bundesvertreterversammlung der Rentenversicherer angekündigt. Damit werde die Rücklage aber auch "am Jahresende noch gut gefüllt (sein) und der Beitragssatz auch im kommenden Jahr stabil bleiben”.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
6 Minuten

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt mehren sich Stimmen in der Regierungskoalition, die viele Reformpakete wieder aufschnüren wollen. Im Zentrum der Kritik: die Vorschläge der Alterssicherungskommission.

Time
2 Minuten

Der erstmalige Bezug von Altersrente lag 2025 laut Jahresbericht der deutschen Rentenversicherung bei durchschnittlich 64,7 Jahren.

Time
1 Minuten

Angst vor Lücken in der Rentenbiografie durch lange Krankheit oder private Krankenversicherung? Das lässt sich vermeiden.

Time
3 Minuten

Die Deutsche Rentenversicherung erklärt in einer neu aufgelegten Broschüre Abzüge auf der Gehaltsabrechnung – und was Arbeitnehmer davon haben.

Time
2 Minuten

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) sieht bei der Stärkung der gesetzlichen Rente Handlungsbedarf. Eine durchschnittliche Altersrente von weniger als 1.200 Euro sei „zu wenig“.

Time
1 Minuten

Duale Studierende sind rentenversicherungspflichtig – ganz unabhängig vom jeweils bezogenen Gehalt. Wer die Beiträge zahlt, hängt aber von der Verdiensthöhe ab.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026