Ihre-Vorsorge Logo

„Verlässlicher Ansprechpartner auch während der Pandemie“

Vorstandsvorsitzender der DRV Baden-Württemberg stellt für das zweite Corona-Jahr deutlich mehr Telefon-und Videoberatungen fest.

Artikel vorlesen

Tags

Lesezeit

3 Minuten

Veröffentlicht

„Verlässlicher Ansprechpartner auch während der Pandemie“

© Nicht definiert

Karlsruhe (drv/sth). „Beständiger und verlässlicher Ansprechpartner für die Menschen im Land zu sein, ist der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg auch im zweiten Pandemiejahr gelungen.“ Das hob Joachim Kienzle, einer der beiden abwechselnd amtierenden („alternierenden") Vorstandvorsitzenden des südwestdeutschen Rentenversicherers, am Freitag vor der Vertreterversammlung in Karlsruhe hervor. Die Vertreterversammlung mit jeweils 15 Delegierten von Versicherten- und Arbeitgeberseite ist das „Parlament“ und wichtigste Organ der Selbstverwaltung der DRV Baden-Württemberg.

Mit Blick auf die Beratungszahlen sehe man einen „deutlichen Zuwachs im Bereich der Telefon-und Videoberatung“, sagte Kienzle. Während die Zahl der Anträge auf eine Reha-Leistung im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020 unverändert geblieben sei, habe die Rentenversicherung zwischen Oberrhein und Ostalb 56 Prozent mehr Anträge auf Präventionsleistungen registriert. „Die DRV Baden-Württemberg hat frühzeitig erkannt, dass Prävention ein wichtiger Baustein ist, die Menschen möglichst lange gesund im Erwerbsleben zu halten und mit entsprechenden Angeboten hinterlegt werden muss. Ein Pfund, dass sich nun zunehmend auszahlt“, betonte Kienzle mit Blick auf den Geschäftsbericht 2021. Der alternierende Vorstandsvorsitzende warnte zugleich die Ampelkoalition in Berlin davor, die Rentenpolitik auf die – aktuell sehr hohe – Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherung zu reduzieren.

Stabile Finanzlage

Der Erste Direktor der DRV Baden-Württemberg Andreas Schwarz stellte fest: „Wir schließen das Geschäftsjahr 2021 mit einem positiven Wert in Höhe von rund 126,7 Millionen Euro und einer Nachhaltigkeitsrücklage von rund 2,8 Milliarden Euro ab.“ Der regionale Rentenversicherer des Landes habe wirtschaftlich und vor allem nachhaltig gearbeitet. „Es ist unsere Aufgabe in der öffentlichen Verwaltung alle Möglichkeiten hin zu mehr Nachhaltigkeit auszuschöpfen“, verdeutlichte Schwarz die Rolle seines Hauses, „denn der Generationenvertrag in unserem Verständnis umfasst mehr als die Sicherheit der Rente für Generationen. Nicht nur durch den Verzicht auf Papier, die konsequente Einführung der digitalen Akte und den Ausbau von Online-Diensten leistet die DRV Baden-Württemberg einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz."

Auch habe man dank klimafreundlicher Bauweise und Techniken beim Stuttgarter Neubau den Verbrauch an Heizenergie nahezu halbieren können, zudem den Stromverbrauch um 40 Prozent und den Wasserverbrauch sogar um 58 Prozent reduziert. „Weitere Sanierungsmaßnahmen der Dienstgebäude und der Einsatz von Photovoltaik, wo es möglich ist, sind in Planung“, sagt Andreas Schwarz. Vor dem Hintergrund der Klimaziele spiele der gesamte energetische Fußabdruck der Gebäude die entscheidende Rolle.

Auftakt zur Sozialwahl 2023

„Ohne die Ehrenamtlichen, die sich in der Selbstverwaltung engagieren – sei es im Vorstand, in der Vertreterversammlung, in den Ausschüssen oder auch als Helfer in der Nachbarschaft als Versichertenberatende – wäre die gesetzliche Rentenversicherung um eine wichtige Facette ärmer“, ist sich Hans-Michael Diwisch, alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung, sicher. Er ehrte einzelne Personen für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Selbstverwaltung der DRV Baden-Württemberg.

Zudem stand die Vertreterversammlung auch im Zeichen des Auftaktes zur Sozialwahl 2023. Peter Weiß, Bundeswahlbeauftragter für die Sozialversicherungswahlen, betonte in seinem Grußwort die Gestaltungsmöglichkeiten als Ehrenamtlicher in der Selbstverwaltung: „Das Ehrenamt braucht die Generationenvielfalt in ihren Reihen, damit das Wirken passgenau für die bleibt, die Unterstützung brauchen.“

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Krempelt die Koalition die Rente wie angekündigt um – trotz aller Widerstände auch in den Reihen von CDU und SPD? Schwarz und Rot bemühen sich, die Reihen zu schließen.

Time
1 Minuten

Die Deutsche Rentenversicherung bietet kostenlose Onlinevorträge zu unterschiedlichen Themen an – auch zur Frage, welche Leistungen Hinterbliebene erhalten können.

Time
2 Minuten

Ab Januar 2027 gilt das neue GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Es wird auch als Krankenkassen-Reform bezeichnet. Was sich für Menschen ändert, die arbeiten und Altersrente in Teilrente beziehen.

Time
2 Minuten

Das Ende der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren ist ein Zankapfel der geplanten Rentenreform. Thorsten Frei wendet sich gegen SPD-Vorstellungen, wie lang die Übergangsfrist sein soll.

Time
2 Minuten

Setzt die Koalition die Rentenreform um oder überlegt es sie sich bei der populären „Rente mit 63“ noch einmal anders? Die Sozialministerin will die Reform – und macht ein Versprechen.

Time
2 Minuten

Der Kanzler macht auch nach der CDU-Schlappe in Sachsen-Anhalt klar, dass große Gesetzesvorhaben weitergehen sollen. Bei der Rente signalisiert er Gesprächsbereitschaft über eine heikle Frage.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026