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Vorsatz 2018: Fit durch vier Phasen

Wer privat oder beruflich belastet ist, dem hilft die Rentenversicherung mit neuen kostenlosen Präventionsangeboten.

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Eine Gruppe junger Leute macht Gymnastik. Bildnachweis: wdv © Lauer, Jan

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Bad Homburg (mjj) Die neuen Präventionsleistugen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) richten sich an alle Arbeitnehmer, die beruflichen und privaten Belastungen ausgesetzt sind und schon erste gesundheitliche Beeinträchtigungen spüren. Dazu können zum Beispiel Schichtarbeiter zählen, Menschen, die täglich besonders lange Arbeitswege haben oder Alleinerziehende. Die Rentenversicherung will ihnen helfen, bevor Belastungen zu Krankheiten werden. 

Für Versicherte sind diese Programme kostenlos. Sie müssen lediglich Zeit investieren. Denn um den langfristigen Erfolg der Prävention zu gewährleisten, sind die Programme auf mehrere Wochen bis Monate ausgelegt. So verschieden die Programme sind, der Rahmen ist immer gleich: Zunächst erhalten die Teilnehmer einen Gesundheitscheck, dann Sport- und Bewegungsangebote sowie Kurse im Umgang mit Stress. 

Vier Phasen für einen langfristigen Erfolg

Alle Teilnehmer von Präventionsprogrammen der Deutschen Rentenversicherung durchlaufen vier Phasen: 

Initialphase: Los geht es in einer Reha-Einrichtung. Dort treffen sich die Teilnehmer einer Präventionsgruppe entweder stationär oder ganztätig ambulant. Einem Gesundheitscheck folgt die Erstellung eines Trainingsplans, bei dem auch persönliche Ziele berücksichtigt werden (wie etwa "weniger Stress", "besserer Umgang mit einschneidenden Erlebnissen", "abnehmen" oder "mehr Beweglichkeit").

Bewegung und Sport in der Kleingruppe sind Teil des Plans: "Der Gruppeneffekt ist gerade für Einsteiger und Wiedereinsteiger wichtig, um wieder ins Training reinzukommen", erklärt Sebastian Kleinbauer, Sportlehrer an der Köllertal-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Knapschaft-Bahn-See. Neben der körperlichen Fitness steht aber auch mentale Belastungsfähigkeit auf dem Lehrplan: "In der Stressbewältigung lernen die Teilnehmer erstens Zeitmanagement, zweitens wie sie Konflikte lösen können und drittens, sich bewusst sinnvolle Pausen zu verschaffen", ergänzt Kleinbauers Kollegin und Psychologin Lena Rosman.

Trainingsphase: Der Initialphase folgen mehrwöchige Treffen. Die Gruppe macht Sport, Entspannungsübungen oder führt moderierte Gruppengespräche unter fachlicher Betreuung. "In der mehrwöchigen Trainingsphase geht es darum, dass der Sport und Bewegung Teil meines Lebens wird. Wir unterstützen dabei und die Menschen merken schnell, dass ihnen das richtig gut tut", so Volker Klein. Der Physiotherapeut trainiert mehrmals im Jahr Präventionsgruppen in der Drei-Burgen-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. 

Eigeninitiative: Sitzen Entspannungs- und Stressvermeidungstechniken, machen die Teilnehmer alleine weiter. Oft aber treffen sich die Gruppen privat und treiben zusammen Sport oder tauschen sich aus.

Auffrischung: Ein letztes Mal kommt die Gruppe unter der Moderation einer Reha-Einrichtung zusammen. Trainingsinhalte werden nochmals aufgefrischt, noch offene Fragen geklärt. Experten helfen, sollte es noch Probleme mit der Umsetzung der persönlichen Ziele geben

Initialzündung oft über Betriebsärzte

Oft geht die Initialzündung von Betriebs- und Werksärzten aus, die diese Programme Mitarbeitern empfehlen. Das nicht ohne Grund, wie Dr. Antje Dittmar, Betriebsärztin in einem Werk des Wacker-Konzerns erklärt. Dort hat man das Programm evaluiert: "Wir sind ganz begeistert davon, dass fast jeder Teilnehmer an Gewicht verloren hat, dass sich ihre Beweglichkeit verbessert hat und dass Muskel-Skelett-Beschwerden sich reduziert haben."

Interessierte, die ihrem Vorsatz mehr für ihre Gesundheit zu tun, umsetzen wollen, können entweder direkt bei ihrem Rentenversicherungsträger nach Präventionsprogrammen informieren oder mit ihrem Betriebs- oder Hausarzt sprechen. Weitere Informationen auch unter http://praevention.drv.info

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