Übergangsbereich – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Übergangsbereich

Um Niedrigverdienerinnen und -verdiener bei den Sozialabgaben zu entlasten, konnten diese bis zum 30.06.2019 bei einem monatlichen Arbeitsentgelt von 450,01 bis 850,00 Euro verringerte Arbeitnehmerbeiträge zahlen. Dieser Bereich nannte sich bisher "Gleitzone".

Mit dem RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz vom 28.11.2018 (Bundesgesetzblatt Teil I, Seite 2016), wurde diese mit Wirkung ab 01.07.2019 zu einem sozialversicherungsrechtlichen Übergangsbereich weiterentwickelt. Die Obergrenze für die Beitragsentlastung wurde damit auf Arbeitsverdienste bis 1.300 Euro monatlich angehoben. Gleichzeitig wurde druch eine Ergänzung des § 70 SGB durch Einfügung eines Absatzes 1a sichergestellt, dass die reduzierten Beitragsanteile der Arbeitnehmer ab 01.07.2019 nicht mehr wie bisher zu geringeren Rentenleistungen führen (§ 163 Abs. 10 in Verbindung mit § 70 Abs. 1a SGB VI). Der Arbeitgeber muss aber nach wie vor die vollen Arbeitgeberanteile leisten.

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