Nürnberg (dpa/BA). Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April wegen einer deutlich gebremst ausfallenden konjunkturellen Frühjahrsbelebung nur leicht auf 2,586 Millionen gesunken. Das sind 8000 weniger als im März, aber 276.000 mehr als im April 2022, wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stagnierte und betrug im April unverändert 5,7 Prozent. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm saisonbereinigt von Januar auf Februar 2023 um 46.000 zu.
- Arbeitslosenzahl im April: -8.000 auf 2.586.000
- Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +276.000
- Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: unverändert bei 5,7 Prozent
Wieder mehr Kurzarbeit
Zugenommen hat nach den jüngsten Daten der Bundesagentur auch wieder die Kurzarbeit. Vom 1. bis einschließlich 24. April haben Unternehmen für 36.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt – ob sie tatsächlich in Anspruch genommen wird, ist aber noch nicht klar. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen bis Februar 2023 vor. Demnach wurde in diesem Monat für 162.000 Beschäftigte Kurzarbeitergeld bezahlt, eine leichte Steigerung gegenüber Januar.
