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Bürgergeld: Stiftung Warentest bietet Online-Rechner

Wie hoch fällt das neue Bürgergeld aus? Mit dem Online-Rechner der Stiftung Warentest lässt sich der individuelle Anspruch errechnen.

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Junges Paar sitzt im Schneidersitz auf dem Sofa und schaut zusammen in ein Notebook.

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn). Das neue Bürgergeld ersetzt seit diesem Jahr das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld, umgangssprachlich auch „Hartz IV“. Im Januar 2023 liegt der Regelsatz dafür bei 502 Euro im Monat.

Doch wie hoch der Anspruch individuell ausfällt, hängt auch davon ab, ob man etwa in einer Bedarfsgemeinschaft lebt. Im Falle einer Bedarfsgemeinschaft von zwei Personen mit Anspruch auf Bürgergeld erhalten beide beispielsweise aktuell jeweils 451 Euro. Als Bedarfsgemeinschaft gelten in der Regel Eheleute und eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner, die nicht dauerhaft getrennt leben – oder eheähnlich Zusammenlebende.

Kinder zählen auch zur Bedarfsgemeinschaft

Auch Kinder, die mit im Haushalt leben und jünger als 25 Jahre sind, zählen zur Bedarfsgemeinschaft – wenn sie unverheiratet und erwerbsfähig sind und ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen bestreiten können. Wie hoch der individuelle Anspruch dann ausfällt, lässt sich mit einem kostenlosen Bürgergeldrechner der Stiftung Warentest ermitteln.

Er berücksichtigt auch weitere Zahlungen, die zum Bürgergeld dazu kommen, wie etwa Kosten für Wohnraum und Heizung. Außerdem: Eigenes Einkommen, für das es einen Grundfreibetrag von 100 Euro brutto monatlich gibt. Bei höherem Zuverdienst müssen Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld hingegen mit Abzügen rechnen. Bei einem Einkommen zwischen 100 und 520 Euro im Monat bleiben etwa lediglich 20 Prozent anrechnungsfrei.

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