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Höhere Fördersumme für Weiterbildungsstipendium

Wer sich nach einer Berufsausbildung weiterqualifizieren will, kann sich für das Weiterbildungsstipendium bewerben. Das lohnt sich nun noch mehr.

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Frau macht sich bei einerm Weiterbildungs-Seminar Notizen. Bild: IMAGO / Westend61 / Annika List

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Bonn (dpa/tmn). Top-Absolventen einer dualen Ausbildung werden bei dem sogenannten Weiterbildungsstipendium künftig mit mehr Geld unterstützt. Die maximale Fördersumme liegt seit Jahresbeginn bei 8700 Euro, teilt die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) mit. Zuvor hatte sie maximal 8100 Euro betragen.

Das Stipendium richtet sich an junge Fachkräfte unter 25 Jahren, die ihre Ausbildung mit einem besonders guten Ergebnis abgeschlossen haben und noch mehr lernen wollen. Zur Zielgruppe gehören Absolventen von dualen Ausbildungen und in bundesgesetzlich geregelten Berufen im Gesundheitswesen.

Was gefördert wird

Sie können sich in maximal drei Jahren mit dem Geld weiterbilden. Dies sei im jeweiligen Fachbereich oder auch in fachübergreifenden Lehrgängen möglich, wie zum Beispiel durch Software- oder Sprachkurse. Den Angaben der SBB zufolge kann auch ein berufsbegleitendes Studium bezuschusst werden. Zuschüsse gibt es für die Kosten der Weiterbildungsmaßnahme, aber etwa auch für die Anfahrt, die Unterbringung oder dafür notwendige Arbeitsmittel.

Jedes Jahr gebe es bundesweit über 6000 dieser Weiterbildungsstipendien, aktuell werden rund 18.000 Absolventinnen und Absolventen gefördert. Das Weiterbildungsstipendium ist ein Programm des Bundesbildungsministeriums (BMBF). Die SBB betreut im Auftrag und mit Mitteln des BMBF auch das Aufstiegsstipendium.

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