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Krankenkassen bekommen weitere Milliarden vom Staat

Der Zusatzbeitrag für Krankenversicherte soll 2022 nicht steigen. Der Bund greift dafür noch tiefer in die Tasche.

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Berlin (dpa). Um die Kassenbeiträge stabil zu halten, bekommen die gesetzlichen Krankenversicherungen im kommenden Jahr eine zusätzliche Milliardenhilfe vom Staat. Der Bundestag beschloss am Donnerstag einen Bundeszuschuss von insgesamt 28,5 Milliarden Euro – und damit noch einmal sieben Milliarden Euro mehr als eigentlich vorgesehen. Das Geld halte die Sozialversicherungsbeiträge stabil und leiste damit auch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung nach Corona, erklärte die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar.

Damit die Zusatzbeiträge der Versicherten bei durchschnittlich 1,3 Prozent bleiben, bekommt der Gesundheitsfonds jährlich eine Finanzspritze vom Bund. Üblicherweise sind das 14,5 Milliarden Euro. Von der bisherigen Bundesregierung wurden für das kommende Jahr aber bereits 7 Milliarden Euro zusätzlich eingeplant. Darüber hinaus hat der zuständige Schätzerkreis im vergangenen Monat einen zusätzlichen Finanzbedarf von noch einmal 7 Milliarden Euro errechnet - vor allem wegen Zusatzausgaben und Einnahmeausfällen durch die Corona-Pandemie.


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