Ihre-Vorsorge Logo

Mehr Menschen stellen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung

Bundesregierung: Im Jahr 2023 bekundeten knapp 1000 Menschen in Deutschland offiziell, dass sie keinen Dienst an der Waffe leisten wollen - in den ersten acht Monaten 2024 waren es schon mehr als 2000.

Artikel vorlesen

Lesezeit

1 Minuten

Veröffentlicht

Paragraf-Zeichen vor blauem Hintergrund mit Spiegelung.

© Nicht definiert

Berlin (hib/sth). Im Jahr 2023 haben insgesamt 1.609 Menschen in Deutschland einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt. Darunter stammten 835 Anträge von Ungedienten, 178 von Soldatinnen und Soldaten sowie 596 von Reservistinnen und Reservisten. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke. Aus der Antwort geht auch hervor, dass im vergangenen Jahr von insgesamt 970 Anträgen auf Kriegsdienstverweigerung 844 vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben anerkannt und 126 Anträge abgelehnt wurden. 

Den Angaben zufolge ist die Zahl der Anträge 2024 deutlich gestiegen: Demnach wurden bis zum 31. August schon 2.053 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung gestellt - davon 1.268 Anträge durch Ungediente, 92 Anträge durch Soldatinnen und Soldaten und 693 Anträge durch Reservistinnen und Reservisten. Bis zum 30. September 2024 seien 1.035 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt und 236 Anträge abgelehnt worden, heißt es in der Regierungsantwort.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Bei einer Führungsklausur sucht die CDU nach Auswegen aus ihrer Krise. Der Kanzler stellt inhaltliche Nachsteuerungen in Aussicht, die auch Entlastung für Millionen Haushalte bringen sollen.

Time
1 Minuten

Eine Krankschreibung bedeutet nicht gleich Hausarrest. Denn je nach Krankheit und geplanter Aktivität, können Arbeitnehmer mehr machen, als so mancher vermutet.

Time
2 Minuten

Zahlen der Bundesagentur für Arbeit beleuchten, wer von den „erwerbsfähigen“ Menschen über viele Jahre auf Hilfe angewiesen ist. Was helfen könnte, ist teilweise umstritten.

Time
2 Minuten

Die Frage nach dem Kinderwunsch ist der No-Go-Klassiker im Bewerbungsgespräch. Welche Fragen außerdem unzulässig sind – und wie man am besten damit umgeht.

Time
1 Minuten

Die EH-55-Förderung ist beliebt, nun legt das Bauministerium nach. Wer davon profitieren will, muss allerdings schnell sein.

Time
2 Minuten

Wie viel spart man wirklich durch die Führerscheinreform? Verkehrsminister Steffen Bilger nennt erstmals konkrete Zahlen – und erklärt, warum nicht alle Fahrschüler gleichermaßen profitieren.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026