Ihre-Vorsorge Logo

Reallöhne weiter gestiegen

Arbeitnehmer in Deutschland haben unterm Strich mehr Geld in der Tasche als ein Jahr zuvor – zumindest im Durchschnitt.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Hand mit Euroscheinen. Bild: IMAGO / Panthermedia / claudiovizia

© Nicht definiert

Wiesbaden (dpa). Die Kaufkraft der Arbeitnehmer in Deutschland hat im ersten Quartal 2019 weiter zugenommen. Nach Abzug der Inflation hatten die Menschen 1,2 Prozent mehr Geld in der Tasche als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Damit setzte sich bei den Reallöhnen ein seit Anfang 2014 anhaltender positiver Trend fort. Seither stiegen die Reallöhne auch auf Jahressicht stetig, zuletzt im Jahr 2018 um 1,3 Prozent, wie aus den am Montag veröffentlichten Daten der Wiesbadener Behörde hervorgeht.

Lediglich im Gesamtjahr 2013 hatte es mit minus 0,1 Prozent einen leicht negativen Wert gegeben. Auf Quartalssicht sanken die Reallöhne letztmalig im vierten Quartal 2013 – ebenfalls um 0,1 Prozent.

Inflation hat Teil der Lohnsteigerung aufgefressen

Tatsächlich zugewiesen bekamen die Arbeitnehmer in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres inklusive Sonderzahlungen im Schnitt gut 2,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Mehr als die Hälfte dieser Nominallöhne – also der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen – wurde jedoch durch die allgemeine Teuerung aufgefressen: Die Verbraucherpreise legten um knapp 1,4 Prozent zu.

Privatkonsum ist die verlässlichste Stütze der Konjunktur

Dass viele Beschäftigte unter dem Strich dennoch mehr Geld zur Verfügung haben, stärkt ihre Kaufkraft und kann den Konsum ankurbeln. Der Privatkonsum ist aktuell die verlässlichste Stütze der deutschen Konjunktur. Dank der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt und gestiegener Einkommen sind viele Menschen nach Angaben der Konsumforscher der Nürnberger GfK unverändert in Kauflaune.

Weitere Informationen

www.destatis.de
Statistisches Bundesamt zu Reallöhnen im 1. Quartal 2019

www.destatis.de
Bundesamt zur Entwicklung der Reallöhne im Jahr 2018

Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Wenn Beschäftigte im Job fehlen, um kranke Kinder zu betreuen, können sie einen Ausgleich für Verdienstausfälle erhalten. Die Verlängerung der Zeitspanne für den Anspruch soll aber auslaufen.

Time
2 Minuten

Sind die formellen Voraussetzungen für Teilzeitarbeit erfüllt, darf ein Arbeitgeber das Gesuch nicht einfach so ablehnen. Auch nicht, wenn angeblich kein Ersatz aufzutreiben ist.

Time
4 Minuten

"Sei einfach du selbst" - ein beliebter Karriereratschlag. Doch im Beruf kann radikale Authentizität zum Problem werden. Wie finden Beschäftigte eine Rolle, in der sie sich wohlfühlen?

Time
2 Minuten

Bei den Ausbildungsplätzen in Deutschland sieht es noch recht gut aus. Danach aber gelingt es jungen Leute oft nicht, eine Stelle zu finden. Weniger Branchen bieten Chancen.

Time
2 Minuten

Der Geburtenrückgang macht sich an den Schulen früher bemerkbar als noch vor einem Jahr prognostiziert. Die Schülerzahl sinkt nach Daten der Bildungsministerien bereits ab 2029.

Time
3 Minuten

Lichtblick beim Wohnungsbau: Erneut wurden mehr Wohnungen in Deutschland bewilligt, seit Jahresanfang steht ein kräftiges Plus. Für Bauherren gibt es allerdings neue Hürden.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026