Ihre-Vorsorge Logo

Roboter sollen im Alter helfen

Ein neues Forschungszentrum entwickelt Roboterassistenten für das Alter. Ein Modell soll auch Ferndiagnosen ermöglichen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Rentnerin umarmt ihren Mann im Rollstuhl. Bild: IMAGO / Westend61 / imago stock&people

© Nicht definiert

Garmisch-Partenkirchen (dpa/lby). Selbstbestimmtes Wohnen im Alter durch Einsatz von Robotern: In Garmisch-Partenkirchen ist am Samstag ein Anwender- und Forschungszentrum der Technischen Universität (TU) München eröffnet worden, das sich diesem Thema widmet. Dort sollen künftig Roboterassistenten entwickelt und in Feldstudien erprobt werden, wie die TU mitteilte.

Auf zwei Etagen und rund 700 Quadratmetern Fläche werden zunächst rund 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) arbeiten. Später sollen es bis zu 40 Forscher sein.

Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit den späteren Nutzern

Professor Sami Haddadin, Direktor der MSRM, kündigte einen engen Kontakt mit späteren Nutzern an: „Der Name ist Programm. Wir werden hier Geriatronik-Forschung betreiben und die Technologie mit den Menschen in Garmisch-Partenkirchen in Berührung bringen, ihnen sollen unsere Entwicklungen ja in der Anwendung von Nutzen sein“, sagte er laut Mitteilung zur Eröffnung des Forschungszentrums.

„Nur so können wir sicherstellen, dass wir unsere Roboter an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten und Berührungsängste von Anfang an abbauen.“

GARMI soll im Alltag helfen

Wichtigstes Projekt des Zentrums ist ein zweiarmiger Roboterassistent namens GARMI. Er soll unter anderem älteren Menschen bei Alltagstätigkeiten oder ein Werkzeug für die Telemedizin sein. GARMI soll es zum Beispiel ermöglichen, dass Ärzte im Notfall und auch bei Routine-Untersuchungen aus der Ferne handeln können.

Gefördert wird das Projekt von der Staatsregierung und dem Markt Garmisch-Partenkirchen.


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

53 Prozent fühlen sich psychisch belastet, 50 Prozent berichten von Fehlern bei der Medikation: Eine Umfrage zeigt, welche Schwierigkeiten pflegende Angehörige oft haben.

Time
2 Minuten

Pflegeheime verwahren Bargeld oft sicher für die Bewohner und zahlen es bei Bedarf aus. Das aber führt nicht selten zu Streit.

Time
3 Minuten

Der Gesetzentwurf zur Wohngeldreform fokussiert auf Vereinfachungen für Bürger und Verwaltung. Welche Änderungen geplant sind.

Time
2 Minuten

„Ich geh‘ dann mal in die Pause!“ In vielen Jobs geht das ganz flexibel. Prinzipiell können Vorgesetzte hier aber mitreden. Ein Anwalt erklärt kurz und kompakt, was rechtlich gilt.

Time
2 Minuten

Weil weniger Kinder geboren werden, besuchen auch weniger Kinder eine Kita. Das hat auch Folgen für die Einrichtungen.

Time
3 Minuten

Kinder krank, Anspruch erschöpft: Was Eltern tun können, wenn keine Kinderkrankentage mehr übrig sind – vom Übertragen bis zur unbezahlten Freistellung.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026