Ihre-Vorsorge Logo

Umfrage: Jobsuche fällt vielen schwerer als bisher

Neues Jahr, neuer Job? Wenn es nur so einfach wäre. Laut einer Umfrage findet etwa jeder und jede zweite Deutsche die Jobsuche schwerer als bisher. Die Herausforderung kann aber auch eine Chance sein.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Wartebereich mit Menschen in einem Arbeitsamt.

© Nicht definiert

Hamburg (dpa/tmn). In diesem Jahr einen neuen Job zu finden, ist schwerer als im vergangenen Jahr. Das glaubt ungefähr jeder und jede zweite Beschäftigte oder Jobsuchende (52 Prozent).

So lautet ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Censuswide im Auftrag des Karriereportals LinkedIn durchgeführt hat.

Wettbewerb und fehlende Skills

Als Gründe für diese größere Herausforderung nannten die Befragten vor allem einen gestiegenen Wettbewerb (41 Prozent). Jeder oder jede Fünfte (20 Prozent) glaubt, nicht die richtigen Fertigkeiten für heutige Jobs zu haben, ähnlich viele (19 Prozent) fühlen sich bezüglich KI-Skills unsicher.

Ebenso kann sich ungefähr jeder oder jede fünfte Jobsuchende (19 Prozent) vorstellen, die bisherige Branche zu verlassen und neue Aufgaben oder Rollen zu übernehmen.

Weiterbilden auch in kleinen Schritten

Der Wandel am Arbeitsmarkt sei zwar zunächst eine Herausforderung, eröffne jedoch auch Chancen, sagt Barbara Wittmann, Country Managerin LinkedIn DACH. Sie rät, Weiterbildung als festen Bestandteil des Berufsalltags zu betrachten und auch kleine Schritte zu gehen. Ihre konkreten Tipps:

  • Nutzen Sie KI-Tools für alltägliche Aufgaben.
  • Testen Sie im Team neue digitale Tools und tauschen Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen über aktuelle Trends aus.
  • Nutzen Sie Feedbackgespräche und erarbeiten Sie mit Chef oder Chefin einen konkreten Plan für Ihre Weiterentwicklung.
  • Überlegen Sie, wo Ihre Fähigkeiten auch außerhalb Ihres bisherigen Umfeldes gefragt sein könnten. Erfahrungen etwa in Beratung oder Vertrieb, im Projektmanagement sowie KI- und IT-Skills sind oft übertragbar.
  • Seien Sie grundsätzlich bereit für neue Wege – ob in einer anderen Branche oder einer neuen Rolle im alten Unternehmen.

Weitere Artikel

Time
1 Minuten

Die EH-55-Förderung ist beliebt, nun legt das Bauministerium nach. Wer davon profitieren will, muss allerdings schnell sein.

Time
2 Minuten

Wie viel spart man wirklich durch die Führerscheinreform? Verkehrsminister Steffen Bilger nennt erstmals konkrete Zahlen – und erklärt, warum nicht alle Fahrschüler gleichermaßen profitieren.

Time
1 Minuten

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) will, dass die Verhinderungspflege als eigenständige Leistung erhalten bleibt. Ansonsten könnte für pflegende Angehörige faktisch eine Kürzung bevorstehen.

Time
5 Minuten

Wer verspricht Landarzt zu werden, bekam leichter einen Studienplatz. Doch gegen die Quotenregelung gibt es zahlreiche Klagen. Erstmals hat ein Gericht nun einige grundsätzliche Fragen klargestellt.

Time
4 Minuten

53 Prozent fühlen sich psychisch belastet, 50 Prozent berichten von Fehlern bei der Medikation: Eine Umfrage zeigt, welche Schwierigkeiten pflegende Angehörige oft haben.

Time
2 Minuten

Pflegeheime verwahren Bargeld oft sicher für die Bewohner und zahlen es bei Bedarf aus. Das aber führt nicht selten zu Streit.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026