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Vier Fragen: So erkennen Sie das zu perfekte Jobangebot

Wenig Aufwand, viel Geld, maximale Flexibilität: Bewerber sollten hellhörig werden, wenn in Stellenanzeigen große Versprechungen gemacht werden. Und das ist nicht das einzige Warnsignal.

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Junge Frau sitzt mit einem Tablet-Computer auf den Stufen einer Treppe und betrachtet den Bildschirm.

© Nicht definiert

Düsseldorf (dpa/tmn). Die Suche nach einem neuen Job kann kräftezehrend sein – besonders in einem angespannten Arbeitsmarkt. Ist die Not groß, sind Betrüger leider oft nicht weit. 

Wie Sie Warnsignale bei Jobangeboten frühzeitig erkennen, erklärt Stefanie Bickert, Expertin beim Stellenportal Indeed. Dabei helfen vier Fragen:

1. Zu gut, um wahr zu sein? 

Flexible Arbeitszeiten, wenig Aufwand und hohe Bezahlung – klingt verlockend, ist aber häufig ein Hinweis auf Betrug. 

In seriösen Stellenanzeigen finden sich laut Bickert klare Aufgabenbeschreibungen, nachvollziehbare Gehaltsangaben und vollständige Informationen zum ausschreibenden Unternehmen. Fehlen diese oder bleiben Angaben vage, sollten Bewerber skeptisch werden.

2. Wie findet die Kontaktaufnahme statt?

Erreicht Sie ein Jobangebot per Textnachricht, Whatsapp oder über Social Media, ohne dass zuvor eine Bewerbung erfolgt ist, ist Vorsicht angebracht. Denn: „Seriöse Arbeitgeber melden sich selten über Messenger-Dienste“, so Bickert. Auch private E-Mail-Adressen statt offizieller Firmendomains sind ein Alarmsignal. Ein kurzer Online-Check zeigt einem meist, ob das Unternehmen tatsächlich existiert. In der Regel sollte das Stellenangebot auch im Netz ausgeschrieben sein.

3. Fallen Gebühren an?

Im Bewerbungsprozess verlangen seriöse Firmen keine Gebühren – weder für Schulungen noch für Arbeitsmaterialien. Aufforderungen zu Vorauszahlungen oder Erstattungen sind klare Warnsignale. Seien Sie außerdem vorsichtig, was Ihre Daten anbelangt. Geburtsdatum, Anschrift oder Bankverbindung sollten erst nach Vertragsunterzeichnung preisgegeben werden.

4. Werden „Testaufgaben“ verlangt?

Wer im Rahmen einer Bewerbung Geld weiterleiten, Pakete versenden oder Einkäufe für Dritte tätigen soll, hat es fast sicher mit einem Betrugsmodell zu tun. Solche vermeintlichen Testaufgaben können auch strafrechtliche Folgen haben. Seriöse Arbeitgeber setzen Bewerber dafür nicht ein.


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