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Weniger Studierende rechnen mit erfolgreichem Jobeinstieg

Die Sicherheit unter Studierenden, schnell nach dem Studium den passenden Job zu finden, schwindet. Das zeigt eine Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY.

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Weniger Studierende rechnen mit erfolgreichem Jobeinstieg

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Stuttgart (dpa). Deutlich weniger Studierende als noch vor zwei Jahren gehen sicher davon aus, im Anschluss an ihr Studium zügig einen Job zu finden, der ihren Erwartungen und Qualifikationen entspricht. Das geht aus einer Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor. Demnach rechnen nur noch 39 Prozent der Befragten sicher mit einem raschen und passenden Berufseinstieg. Das sei ein Rückgang von 15 Prozentpunkten im Vergleich zur Umfrage aus dem Jahr 2024. 

Immerhin knapp die Hälfte (49 Prozent) rechnet eher mit einem erfolgreichen Jobeinstieg, ein Plus von neun Prozentpunkten. Zwölf Prozent sind hingegen pessimistisch. Vor zwei Jahren waren das nur sechs Prozent der Befragten gewesen.

EY hat eigenen Angaben zufolge im März dieses Jahres mehr als 2.000 Studentinnen und Studenten in Deutschland durch ein Marktforschungsinstitut online befragt. Die Umfrage sei repräsentativ und werde bereits seit 2014 alle zwei Jahre durchgeführt.

Sicherer Arbeitsplatz wichtiger als Gehalt

Wichtigster Faktor bei der Arbeitgeberwahl ist laut der Umfrage unter den Studierenden die Jobsicherheit. Der sichere Arbeitsplatz wird von mehr als der Hälfte (52 Prozent genannt). Neun Prozentpunkte dahinter folgen das Gehalt und mögliche Gehaltssteigerungen. Dieser Faktor hatte 2024 noch vorn gelegen. Auf Rang drei folgen flexible Arbeitszeiten (41 Prozent). 

„Die Ergebnisse zeigen einen klaren Paradigmenwechsel: Für die Generation Studierender wird Sicherheit zum immer stärkeren Orientierungsfaktor – über Karriere, Gehalt und Entwicklung hinweg“, sagte Jan-Rainer Hinz, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter Personal und Unternehmenskultur bei EY. 

Dies habe auch mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage zu tun, die auch bei den Studierenden auf die Stimmung drücke. „Der Optimismus, nach dem Studium rasch einen passenden Job zu finden, lässt nach“, sagte Hinz. Angesichts steigender Arbeitslosenzahlen auch unter Akademikerinnen und Akademikern sei dies aber auch nicht überraschend.

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