Bundesweit ist mehr als jede zweite Frau trotz langjähriger Versicherung von niedrigen Renten betroffen. Ost und West macht hier nicht den großen Unterschied – bei den Männern ist das anders.

Fast jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern wird von nur einem Elternteil geführt. Das sind weniger Alleinerziehende als noch vor zehn Jahren – doch ihr Armutsrisiko bleibt hoch.

Mit ihrem aktuellen Verdienst steuern Millionen Beschäftigte in Deutschland rechnerisch auf Renten unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze zu. Das zeigen Daten, die der Linken-Abgeordnete Dietmar Bartsch von Bundessozialministerium und Statistischem Bundesamt angefragt hatte.

Komplizierte Anträge und geringe Beträge: Eine Analyse zeigt, dass viele Kinder trotz Anspruch kaum Unterstützung für Freizeit und Bildung bekommen.

Viele können heute schon ihre Rechnungen für Strom, Heizung oder einen neuen Kühlschrank nicht bezahlen. Wie wirken die Reformpläne der Regierung auf die steigenden Armutsrisiken in Deutschland?

Fast jede fünfte Person ab 65 Jahren ist dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zufolge von Armut betroffen beziehungsweise armutsgefährdet. Insgesamt leben hierzulande dem Verband zufolge 13,3 Millionen Menschen in der sogenannten „relativen Einkommensarmut".
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