Ihre-Vorsorge Logo

Knapp 940.000 Beitragszahlende in Versorgungswerken

Nach Angaben der Bundesregierung kassierten 2023 rund 340.000 Ärzte, Apothekerinnen, Anwälte und Architektinnen ein berufsständisches Altersruhegeld.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Ärztin im Gespräch mit einer Patientin. Bild: IMAGO / agefotostock / andrei_r

© Nicht definiert

Berlin (sth). Die berufsständischen Versorgungswerke für die Altersversorgung von Selbstständigen und Beschäftigten der sogenannten Freien Berufe - vor allem Ärzte, Apothekerinnen, Anwälte und Architektinnen - haben 2023 rund 938.000 zahlende Mitglieder gezählt. Zudem bezogen laut der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im gleichen Jahr etwa 340.000 Menschen ein Altersruhegeld über ein solches Versorgungswerk. Dieses habe eine durchschnittliche Höhe von etwa 2.200 Euro gehabt. Das gesamte Beitragsvolumen der berufsständischen Versorgungswerke lag demnach 2023 bei rund 12,4 Milliarden Euro. 

Die größte Einzelgruppe unter den Beitragszahlenden in den Versorgungswerken bildeten im Jahr 2023 nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen (AbV) rund 400.000 Ärztinnen und Ärzte. Ebenfalls sechsstellig waren die Beitragszahler unter den Rechtsanwältinnen und Notaren (rund 164.000) sowie unter Architektinnen und Architekten (knapp 108.000). Viele Beiträge zahlten demnach auch die Apothekerinnen und Apotheker (knapp 70.000) sowie Zahnärztinnen und -ärzte (etwa 67.000). 

In Deutschland bestehen der Regierungsantwort zufolge derzeit 91 berufsständische Versorgungswerke, die auf der Grundlage von Landesrecht die Pflichtversorgung ihrer Angehörigen für das Alter und bei Invalidität sowie der Hinterbliebenen bei Tod eines Mitglieds gewährleisten. Jedes Bundesland hat demnach unter anderem den erfassten Personenkreis, das Finanzierungssystem sowie den Leistungskatalog festgelegt. Berufsständische Versorgungswerke müssten ihre Finanzierung “ohne die Inanspruchnahme von Bundesmitteln” sicherstellen, schreibt die Bundesregierung.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Wer mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung fürs Alter vorsorgt, sollte den Rentenfaktor im Blick behalten. Dabei kann es um viel Geld gehen.

Time
2 Minuten

Nach einer Erhebung der Hamburg Direct Bank sparen über drei Viertel der befragten Eltern gezielt für ihre Kinder. Mehr als die Hälfte beginnt bereits in den ersten drei Lebensjahren.

Time
1 Minuten

Das neue Altersvorsorgedepot soll einfacher, transparenter und reditestärker sein als die bisherige Riester-Rente. Was also machen mit bestehenden Verträgen?

Time
2 Minuten

Junge Familien stehen finanziell oft vor Herausforderungen. Aber langfristig lässt sich auch mit kleinen Schritten Vermögen für den Ruhestand aufbauen.

Time
2 Minuten

Der Bundesrat fordert Anpassungen beim Gesetzentwurf zur Frühstartrente. Unter anderem sollen private Beiträge zu einem zweiten Vertrag nicht steuerlich begünstigt werden.

Time
2 Minuten

Der Staat stellt die Förderung der Altersvorsorge neu auf und lockt mit Zulagen für das neue Altersvorsorgedepot. Doch viele wissen noch gar nichts davon. Auch fehlende Erfahrung mit Wertpapieren bremst.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026