Ihre-Vorsorge Logo

DGB-Chef warnt vor Jobverlusten durch Energie-Embargo gegen Russland

Ein Lieferstopp für russisches Gas könne zu "massiven Folgen auf dem Arbeitsmarkt führen", so DGB-Chef Reiner Hoffmann.

Artikel vorlesen

Lesezeit

1 Minuten

Veröffentlicht

Wartebereich mit Menschen in einem Arbeitsamt.

© Nicht definiert

Berlin (dpa). Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann warnt vor Jobverlusten als Folge eines Embargos auf russische Energieträger. „Es kann nicht in unserem Interesse sein, in dieser angespannten Lage zusätzlich unnötige ökonomische Risiken in Kauf zu nehmen, die zu massiven Folgen am Arbeitsmarkt führen können", sagte Hoffmann der „Passauer Neuen Presse" (Dienstag) zu einem möglichen Lieferstopp für russisches Gas. „Unsere Wirtschaftskraft entscheidend zu schwächen, wäre fatal, denn wir werden sie auch über den Krieg hinaus brauchen, etwa für den Wiederaufbau in der Ukraine und die Transformation unseres Landes", mahnte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Bestehendes Risiko einer Rezession

Das Risiko einer Rezession in Deutschland als Folge des Ukraine-Krieges ist nach Einschätzung von Hoffmann vorhanden. „Das hängt ganz wesentlich davon ab, wie sich die Wirtschaftssanktionen gegen Russland auswirken werden und ob es in absehbarer Zeit zu einem Ende des Kriegsgeschehens kommt", sagte der DGB-Chef.

Eine soziale Zerreißprobe durch Rezessionsgefahr und hoher Inflation sieht Hoffmann nicht. Die Inflation sei zwar hoch, aber keine klassische. Sie bleibe auch nicht dauerhaft hoch. Und zur Entlastung von den hohen Energiekosten habe die Koalition wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht. Weitere würden sich die Gewerkschaften wünschen.


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Wer Steuern hinterzogen hat, kann mit einer Selbstanzeige beim Finanzamt straffrei davonkommen. So funktioniert sie Schritt für Schritt.

Time
2 Minuten

Bargeld spielt in Deutschland traditionell eine große Rolle, doch Verbraucher zahlen immer öfter elektronisch oder per Karte, zeigt eine neue Studie. Andere Länder sind aber weit voraus.

Time
2 Minuten

Sprachkurs, Bewerbungsmappe oder doppelte Miete: Was alles zu den Werbungskosten zählt und wann sich die Ausgaben wirklich auszahlen. Experten-Tipps für die nächste Steuererklärung.

Time
3 Minuten

Frankfurt und München galten lange als gefährdet in Sachen Immobilienblasen. Eine neue Studie sieht die Lage nun deutlich entspannter. Dahinter stecken mehrere Gründe.

Time
2 Minuten

Es zeichnet sich ab, dass Haushalte in diesem Jahr fürs Heizen oft mehr bezahlen müssen als 2025. Wer mit Gas heizt, könnte erstaunlicherweise aber noch Glück haben. Eine neue Studie nennt Gründe.

Time
3 Minuten

Steigende Energiepreise belasten viele Haushalte. Doch gerade beim Heizen sehen Fachleute noch viel Sparpotenzial – Hunderte Euro bei Wohnungen, in Einfamilienhäusern noch mehr. So gelingt es.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026