Wiesbaden (dpa/mjj) Die meisten Tarifbeschäftigten erhalten auch zu diesem Jahresende ein so genanntes Weihnachtsgeld. Das durchschnittliche Weihnachtsgeld beträgt 2.583 Euro brutto - ein Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach einer am Morgen veröffentlichten Erhebung fallen die Sonderzahlungen, von den 87 Prozent der Tarifbeschäftigten profitieren, aber höchst unterschiedlich aus.
Lediglich in der Öl- und Gasgewinnung erhalten die Beschäftigten mehr als ein Brutto-Monatsgehalt. "Mit durchschnittlich 5.679 Euro liegt das Weihnachtsgeld 4,3 Prozent über dem durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst, den die Tarifbeschäftigten in dieser Branche im November erhalten", so die Statistiker.
Besonders niedrige Zahlungen von unter 20 Prozent gibt es in der Leiharbeit sowie bei Wach- und Sicherheitsdiensten. Im Westen ist das durchschnittliche Weihnachtsgeld mit 2595 Euro höher als im Osten, wo im Schnitt 2499 Euro gezahlt werden.
| Branche | Weihnachtsentgelt (brutto) | Anteil der Tarifbeschäftigten mit Weihnachtsgeld |
|---|---|---|
| Land- und Forstwirtschaft | 2.583 Euro | 86,8% |
| Verarbeitendes Gewerbe | 2.584 Euro | 95,6% |
| Energieversorgung | 4.770 Euro | 99,9% |
| Baugewerbe | 1.737 Euro | 87,7% |
| Handel | 1.713 Euro | 97% |
| Gastgewerbe | 1.012 Euro | 92,7% |
| Finanz- und Versicherungsdienstleistungen | 4.035 Euro | 99,7% |
| Öffentliche Verwaltung, Sozialversicherung | 2.565 Euro | 72,4% |
| Gesundheits- und Sozialwesen | 3.063 Euro | 91,8% |
| Kunst, Unterhaltung, Erholung | 2.800 Euro | 80,2% |