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Falsche Forderungen per Mail – Ministerium warnt vor Betrug

Vorsicht bei Nachrichten, die vermeintlich von einer Finanzbehörde stammen. Betrüger versuchen damit aktuell, Bürger abzuzocken.

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Mann in Business-Kleidung zeigt auf transparente Flächen mit der Aufschrift Finanzamt, UStG, Paragraf. GewStG.

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Erfurt (dpa/th). Das Thüringer Finanzministerium hat vor Betrügern gewarnt, die sich online als Steuerbehörde ausgeben. Bei dieser Betrugsmasche werden E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten verschickt und Geldzahlungen eingefordert, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte.

Die Nachrichten seien vermeintlich im Namen des Finanzamts, des Bundesfinanzministeriums oder des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) verfasst. In ihnen werde gefordert, dass die Empfänger nach mehrfachen Mahnungen einen bestimmten Geldbetrag überweisen sollen, da sonst der Hausrat gepfändet werde. Die Nachrichten beinhalten demnach einen Link für eine Echtzeit-Überweisung. Dieser sollte unter keinen Umständen geöffnet werden. Bei den E-Mails würden falsche Schreiben zur Zahlungsaufforderung im Anhang verschickt.

Das Finanzministerium betonte, dass Zahlungsaufforderungen durch das Finanzamt in jedem Fall schriftlich, ausschließlich per Post oder über das persönliche ELSTER-Benutzerkonto an Steuerpflichtige versandt würden, niemals per E-Mail, SMS oder WhatsApp. Wer bereits von der Betrugsmasche betroffen ist, solle sich an die Polizei wenden.

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