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Finanztest: Bei Bankkonten auf Einlagensicherung achten

Kurios: Viele Banken schützen Spareinlagen besser als das Gesetz verlangt, dürfen darüber aber nur eingeschränkt informieren.

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Rentnerpaar schaut ernst auf ein Notebook. Bild: IMAGO / Westend61 / imago stock&people

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Berlin (dpa/tmn). Einmal im Jahr informieren Banken ihre Kunden darüber, dass ihre Einlagen bis zu einer Summe von 100.000 Euro im Falle einer Pleite sicher sind. Das ist aber ausschließlich der europaweit geltende, gesetzliche Entschädigungsanspruch pro Bank und Kunde. Oft sichern die Finanzinstitute freiwillig mehr ab, sagt Stiftung Warentest.

Sparer sollten Einlagenschutz prüfen

Darüber allerdings findet man keine Angaben im „Informationsbogen für Einleger“. Der Grund: Das höhere Schutzniveau – bei Privatbanken oft in Millionenhöhe, bei Sparkassen Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparda- und PSD-Banken sogar in unbegrenzter Höhe – darf gemäß einer EU-Richtlinie dort nicht auftauchen. Nur im Internet informieren die Finanzinstitute über den Extraschutz. Darauf weist die Zeitschrift Finanztest in der aktuellen Ausgabe (11/2021) hin.

Deshalb sollten Sparer bei der Auswahl ihres Geldhauses oder bei einem Wechsel nicht nur auf die Höhe des Zinssatzes schauen, sondern auch genau prüfen, bis zu welcher Höhe ihre Einlagen sicher sind.


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