Berlin (dpa/tmn). Die Stiftung Warentest hat für ihre Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 3/2020) Smartphone-Broker mehrere Monate ausprobiert. Das Fazit ist positiv: Auch wenn das Angebot teilweise eingeschränkt ist, funktioniere es weitgehend reibungslos und spare Geld, urteilen die Experten.
Billiger, aber weniger Auswahl
Bei etablierten Banken hängt die Höhe der Orderkosten meist vom Anlagebetrag ab. Für einen Wertpapierkauf in Höhe von 5.000 Euro zahlen Kunden großer Direktbanken rund 20 Euro, in der Filiale einer klassischen Bank oft um die 50 Euro. Anleger, die regelmäßig handeln, können daher bei Smartphone-Brokern viel Geld sparen: Trade Republic verlangt nur einen Euro pro Order, Gratisbroker und Justtrade sind nach Angaben der Stiftung sogar komplett kostenlos.
Bei bekannten Aktien und ETF entdeckten die Tester außerdem keine nennenswerten Aufschläge gegenüber dem Xetra-Handel der Deutschen Börse. Das Angebot an Wertpapieren ist allerdings geringer als bei den meisten Direktbanken,
