Ihre-Vorsorge Logo

Firmenwagen: Mit selbstbezahlten Extras Steuern sparen

Die private Nutzung eines Dienstwagens muss als geldwerter Vorteil versteuert werden. Bei der Zusatzausstattung lässt sich aber sparen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Hände umfassen ein Autolenkrad. Bild: IMAGO / Addictive Stock

© Nicht definiert

Neustadt a.d. Weinstraße (dpa/tmn). Erweiterte Assistenzsysteme, Standheizung oder doch das Panorama-Schiebedach? Wer seinen Dienstwagen mit Extras ausstattet und diese aus eigener Tasche finanziert, kann Steuern sparen. So werde der geldwerte Vorteil gemindert, teilt der Verein Vereinigte Lohnsteuerhilfe mit.

Weil Firmenwagen nicht nur beruflich, sondern oft auch privat genutzt werden, entsteht ihren Fahrerinnen und Fahrern dadurch ein geldwerter Vorteil. Diesen müssen sie wie ihr Gehalt versteuern. Je nach Antrieb, Kaufzeitpunkt und Emissionswerten beläuft sich der monatlich zu versteuernde Betrag auf 0,25 bis 1 Prozent des Bruttolistenpreises. Alternativ kann zur Berechnung der anfallenden Einkommensteuer für Privatfahrten ein Fahrtenbuch geführt werden.

Eher Zuschuss als echte Ersparnis

Ein Rechenbeispiel: Ein Neuwagen kostet 30.000 Euro, plus 10.000 Euro Sonderausstattung, also 40.000 Euro. Nach der Ein-Prozent-Regelung ergäbe sich ein geldwerter Vorteil 400 Euro mal 12, also 4800 Euro.

Ein geldwerter Vorteil schlägt erst zu Buche, wenn die 10.000 Euro quasi aufgebraucht sind. Das heißt: In den ersten beiden Jahren sind die jeweils anfallenden 4800 Euro steuerfrei, im dritten Jahr immerhin noch 400 Euro, womit sich der geldwerte Vorteil dann auf 4400 Euro beläuft. Auch Mehrkosten für ein höherwertiges Fahrzeugmodell können auf diese Weise verrechnet werden, so der Verein.

Bei einem angenommenen individuellen Steuersatz von 20 Prozent liegt die Steuerersparnis in absoluten Zahlen im Rechenbeispiel der Vereinigten Lohnsteuerhilfe zwar nur bei je 960 Euro im ersten und zweiten und 80 Euro im dritten Jahr – wenig verglichen mit den investierten 10.000 Euro. Doch plant man ohnehin, seinen Dienstwagen mit Extras aufzuwerten, dürfte ein solcher „Rabatt“ willkommen sein.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Für Familien wird eine ICE-Fahrt mit der Bahn zum Pauschalpreis dauerhaft angeboten. Was sich im neuen Monat außerdem bei kleinen Krediten ändert und welche Fristen wichtig werden.

Time
3 Minuten

Vom neuen Jahr an wird der elektronische Steuerbescheid zum Regelfall. Wer den Steuerbescheid in Papierform möchte, muss selbst aktiv werden. Was künftig gilt und welche Ausnahmen es gibt.

Time
1 Minuten

Die Ministerpräsidenten wollen, dass der Bund rasch einen Vorschlag zur Begrenzung der Spritpreise vorlegt. Niedersachsens Regierungschef sieht darin eine Frage der Gerechtigkeit.

Time
2 Minuten

Die E-Auto-Prämie ist stark gefragt, doch Umweltminister Carsten Schneider gibt Entwarnung: Erstmal soll das Geld reichen.

Time
2 Minuten

Die Beiträge steigen um mehr als zehn Prozent für gut die Hälfte der Privatversicherten. Das liegt vor allem an den höheren Ausgaben für Ärzte, Krankenhäuser und Arzneimittel, wie der Verband der Privaten Krankenversicherung bekanntgegeben hat.

Time
2 Minuten

Wer Angehörige regelmäßig zur Pflege besucht, trägt oft hohe Fahrtkosten. Ein Urteil zeigt, warum diese Ausgaben steuerlich nicht immer anerkannt werden.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026