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Geldanlage: Sicherheit verliert an Bedeutung

forsa-Studie: Der Wunsch nach Flexibilität in den Anlageformen tritt bei deutschen Sparern immer mehr in den Vordergrund.

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Männliche Spielfiguren im Anzug stehen auf Börsenpapieren mit Aktienkurven und den Schildern Risiko und Chance.

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Köln (dpa/tmn). Sicherheit ist für Anleger nach wie vor das wichtigste Anliegen bei der Geldanlage (46 Prozent). Allerdings hat die Bedeutung abgenommen: 2020 war Sicherheit noch 52 Prozent der Menschen am wichtigsten, 2019 waren es 57 Prozent. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Studie von forsa im Auftrag der Gothaer Asset Management AG.

Gewachsen ist dafür der Wunsch nach Flexibilität: Spielte dies 2020 für 31 Prozent der Befragten die wichtigste Rolle, sind es mittlerweile 36 Prozent.

Die Kritik an der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat vor diesem Hintergrund abgenommen: Nur noch 41 Prozent der Befragten halten diese für falsch. 2020 waren es noch 61 Prozent. Mittlerweile befürworten sogar 46 Prozent diese Politik, der höchste bisher gemessene Wert seit 2016.

Klassische Anlageformen liegen vorn – noch

In der Liste der bevorzugten Anlageformen liegt das Sparbuch weiterhin an erster Stelle (44 Prozent) vor Immobilien (32 Prozent) und Lebensversicherungen (27 Prozent). Fonds (26 Prozent) und Aktien (22 Prozent) waren zwar etwas weniger gefragt, konnten aber im Vergleich zum Vorjahr jeweils 2 Prozentpunkte zulegen. Die meisten anderen Anlageformen verloren hingegen leicht an Zuspruch.

Wichtig ist Anlegern auch Nachhaltigkeit: Mittlerweile investieren 17 Prozent in nachhaltige Fonds. Das ist fast dreimal mehr als 2020 (6 Prozent). 58 Prozent der Befragten sind sogar bereit, in eine nachhaltige Geldanlage zu investieren, auch wenn sie gleichzeitig eine geringere Rendite erhalten würden. Das sind noch einmal fünf Prozentpunkte mehr als 2020 (53 Prozent).

Die Studie zum Anlageverhalten der Deutschen wurde von der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH vom 6. bis 12. Januar 2021 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt. Befragt wurden 1.003 Bundesbürger ab 18 Jahren.


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