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Grundsteuer: Mieterbund befürchtet höhere Mieten

Durch Berücksichtigung der durchschnittlichen Mieten wird derjenigen stärker belasten, der in einem Gebiet mit sehr hohem Mietniveau wohnt.

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Junge Familie grübelt im Garten über einer Hauszeichnung. Bild: IMAGO / photothek / Ute Grabowsky

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Berlin (dpa). Der Deutsche Mieterbund befürchtet deutlich steigende Mieten in Ballungsgebieten, wenn die Grundsatzvereinbarung von Bund und Ländern zur Reform der Grundsteuer umgesetzt wird.

„Auf jeden Fall wird es so sein, dass die Berücksichtigung der durchschnittlichen Mieten denjenigen stärker belastet, der in einem Gebiet mit sehr hohem Mietniveau wohnt“, sagte Direktor Lukas Siebenkotten der „Saarbrücker Zeitung“ (Montag).

Dabei würden Mieter von den Steigerungen des Wertes der Immobilie überhaupt nicht profitieren. „Davon profitiert allein der Eigentümer.“

Mieterbund-Kampagne angekündigt

Siebenkotten kündigte eine Mieterbund-Kampagne gegen die Umlegung der Grundsteuer auf die Miete an. „Die Grundsteuer klebt am Grund und Boden, also am Eigentum. Also muss auch der Immobilienbesitzer dafür aufkommen“,


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