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Händler leiden unter sinkender Nachfrage

Eine Umfrage zeigt: Die sinkende Kauflust der Deutschen macht dem Einzelhandel bereits zu schaffen. Und es kommt noch härter.

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Frauen shoppen – Bildnachweis: stocksy.com © Aila Images

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Berlin (dpa). Viele Einzelhändler in Deutschland leiden wegen der zunehmenden Ausbreitung des neuen Coronavirus bereits unter sinkenden Kundenzahlen und schrumpfender Nachfrage. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Trendumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter rund 700 Handelsunternehmen. Fast zwei Drittel der Unternehmen klagten dabei über rückläufige Verkaufszahlen. Ewas mehr als die Hälfte der Befragten berichtete von deutlich sinkenden Kundenzahlen.

Handel erwartet weiter Absinken der Nachfrage

Für die nächste Zeit erwarten die Händler überwiegend eine weitere Verschlechterung der Situation. Drei Viertel der Befragten gehen in den kommenden Wochen von einer sinkenden Nachfrage aus, knapp die Hälfte rechnet sogar mit deutlichen Rückgängen im Geschäft.

Eine Ausnahme sind Lebensmittelhändler, Drogerien und andere Anbieter von Waren des täglichen Bedarfs. Sie profitieren laut HDE seit dem Ausbruch der Krise von einer erhöhten Nachfrage nach einzelnen Produkten wie haltbaren Lebensmitteln oder Hygieneartikeln. Doch dürften die nachfrageerhöhenden Effekte im Lebensmittelbereich eher nachlassen, erwartet die Branche.

Bisher nur geringfügige Lieferengpässe

Bislang sehen die befragten Unternehmen überwiegend nur geringe Einschränkungen bei der Beschaffung von Waren. Doch rechnet knapp ein Drittel der Händler damit, dass in den kommenden vier Wochen deutliche Einschränkungen spürbar werden.

Angesichts der Probleme fordert bereits ein Viertel der Handelsunternehmen staatliche Maßnahmen zum Abfedern der Krise.


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