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Studie: Deutschland bei Privatvermögen in Europa Nummer eins

Beim Privatvermögen liegen die Deutschen europaweit auf Platz eins. Allerdings geht die Schere zwischen Armen und Reichen immer weiter auf.

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Offener Wandsafe mit Geldbörse, Geldscheinen und USB-Stick. Bild: IMAGO / Panthermediav/ Alfred Hofer

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Zürich (dpa). Deutschland liegt nach einer Schweizer Studie bei den Privatvermögen in Europa in der Gesamtsumme auf Platz eins. Das Privatvermögen betrug hier 2020 rund 16,4 Billionen Euro, gefolgt von Frankreich mit 12,6 Billionen Euro und Großbritannien und Italien mit je 10 Billionen Euro, wie das Institut Redesigning Financial Services (RSF) am Mittwoch in Zürich berichtete.

Insgesamt seien die Privatvermögen im ersten Corona-Pandemiejahr 2020 in diesen Ländern trotz Rückgangs der Wirtschaftsleistung gewachsen. Die Studie bezieht sich auf 16 EU-Länder und die Schweiz. In diesen Ländern sei das reale Bruttoinlandsprodukt 2020 um 6,4 Prozent zurückgegangen, während die Privatvermögen um 3,9 Prozent auf das Allzeithoch von 69 Billionen Euro zulegten.

Ungleichheit zwischen arm und reich wächst

Das zeige, dass die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen weiter zunehme. Die Entwicklung werde sich fortsetzen. „Die Vermögenden werden wahrscheinlich ein noch größeres Stück vom wachsenden privaten Vermögenskuchen abbekommen“, sagte der RFS-Chef Robert Ruttmann.

Deutschland hat nach der Studie die meisten Millionäre in Europa: 2,9 Millionen, gefolgt von Großbritannien und Frankreich mit je 2,5 Millionen. Die Millionärsdichte war demnach in der Schweiz am Höchsten: 14,1 Prozent der Einwohner gehörten zu diesem Kreis.


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