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Tagesgeld: Wo es noch Zinsen gibt

Bei vielen Banken müssen Sparer Strafzinsen zahlen. Doch „Finanztest“ hat noch Angebote gefunden, die sich lohnen.

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Sparschwein mit Prozentzeichen. – Bild: fotomek - stock.adobe.com

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Berlin (dpa/tmn). Anfangs waren es große Summen, für die Bankkunden Strafzinsen zahlen mussten. Inzwischen sind es schon kleine Beträge, für die Sparer zur Kasse gebeten werden. Mit dem „Verwahrungsentgelt“ holen sich die Banken vom Kunden die 0,5 Prozent Strafzinsen zurück, die sie selbst an die Europäische Zentralbank zahlen müssen.

Kunden sollten Minuszinsen aber nicht einfach hinnehmen, sondern können die Bank wechseln. Das rät die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 6/2021). Noch immer gebe es Anbieter, die Zinsen zahlen. Die Zeitschrift listet in einer Top-20-Aufstellung von Tagesgeldkonten überregionale Angebote für einen Beispielbetrag von 5.000 Euro auf. Mit 0,2 Prozent Zins und Rendite pro Jahr vorn landeten in der Liste die Bank11, Leaseplan Bank, Sberbank Direct, TF Bank, Klarna Bank und Advanzia Bank.

Tageskonto lohnt sich nur für kurzfristige Rücklagen

Generell sollte ein Tagesgeldkonto nur für notwendige, täglich verfügbare Rücklagen genutzt werden, raten die Warentester. Für größere Beträge lohnen sich hingegen Festgelder. Die höchste Rendite der getesteten Banken bot hier zum Untersuchungszeitpunkt laut Stiftung Warentest die niederländische Leaseplan Bank: Bei einem Jahr Laufzeit wird dort ein Festgeld von mindestens 1.000 Euro mit 0,55 Prozent und bei zwei Jahren Laufzeit mit 0,65 Prozent verzinst.

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