Ihre-Vorsorge Logo

Was bei Vorzugsaktien zu beachten ist

Inhaber von Vorzugsaktien müssen bei der Hauptversammlung auf Mitspracherechte verzichten – dafür sind diese aber günstiger als Stammaktien.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Anzeige Board mit Aktienkursen. Bild: IMAGO / YAY Images / rook

© Nicht definiert

Düsseldorf/München (dpa/tmn). Bei manchen Unternehmen steht der Kleinanleger vor der Wahl: Soll er Stamm- oder Vorzugsaktien kaufen? "Vor allem traditionsreiche Familienunternehmen wie BMW und VW geben neben den Stamm- auch Vorzugsaktien aus, um Kapital zu bekommen, ohne Macht abgeben zu müssen", sagt Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz in Düsseldorf.

Vorzugsaktien sind bei normal laufenden Geschäften in der Regel günstiger. Dafür verzichten Besitzer damit auf ihr Stimmrecht bei Hauptversammlungen, über das sie mit Stammaktien verfügen. Sie können also nicht mitmischen, wenn Vorstand und Aufsichtsrat entlastet werden oder wichtige Entscheidungen der Zustimmung der Aktionäre bedürfen. Aktionärsvertreter wie Kurz sehen das kritisch. An ihrer Sicht ändert auch die oft höhere Dividende nichts, die Besitzer von Vorzugsaktien meist ausgezahlt bekommen. "Der Dividendenunterschied zwischen den beiden Arten liegt oftmals nur noch bei wenigen Cent", sagt Daniel Bauer, Vorstandsmitglied bei der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger.

Was die Kursentwicklung angeht, gibt es aber meist keinen Unterschied, betont Niels Nauhauser, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Nur bei einer Übernahmeschlacht ist es meist so, dass der Kurs der Stammaktien deutlich stärker steigt als der der Vorzugsaktien." Denn bei einer Übernahme kauft ein Unternehmen die Stammaktien des anderen. Ansonsten sei es schlicht nicht vorherzusehen, wann es mehr Sinn macht, die eine oder andere Aktienart zu kaufen, sagt Nauhauser.


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Wer Steuern hinterzogen hat, kann mit einer Selbstanzeige beim Finanzamt straffrei davonkommen. So funktioniert sie Schritt für Schritt.

Time
2 Minuten

Bargeld spielt in Deutschland traditionell eine große Rolle, doch Verbraucher zahlen immer öfter elektronisch oder per Karte, zeigt eine neue Studie. Andere Länder sind aber weit voraus.

Time
2 Minuten

Sprachkurs, Bewerbungsmappe oder doppelte Miete: Was alles zu den Werbungskosten zählt und wann sich die Ausgaben wirklich auszahlen. Experten-Tipps für die nächste Steuererklärung.

Time
3 Minuten

Frankfurt und München galten lange als gefährdet in Sachen Immobilienblasen. Eine neue Studie sieht die Lage nun deutlich entspannter. Dahinter stecken mehrere Gründe.

Time
2 Minuten

Es zeichnet sich ab, dass Haushalte in diesem Jahr fürs Heizen oft mehr bezahlen müssen als 2025. Wer mit Gas heizt, könnte erstaunlicherweise aber noch Glück haben. Eine neue Studie nennt Gründe.

Time
3 Minuten

Steigende Energiepreise belasten viele Haushalte. Doch gerade beim Heizen sehen Fachleute noch viel Sparpotenzial – Hunderte Euro bei Wohnungen, in Einfamilienhäusern noch mehr. So gelingt es.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026