Ihre-Vorsorge Logo

Zinsen für Immobilienkredite steigen

Die Inflation beeinflusst auch den Immobilienmarkt, Kredite werden teurer. Ein Anbietervergleich kann erheblich Kosten sparen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Drei unterschiedlich große helle und dunkle Hausmodelle. Im größten Modell ein Prozent-Symbol.

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn). Schlechte Nachrichten für Immobilieninteressenten: Die Zinsen für Immobilienkredite steigen. Vor dem Hintergrund hoher Inflationsraten zogen die Renditen für Bundesanleihen und Pfandbriefe am Kapitalmarkt zuletzt deutlich an. Das haben die Experten der Stiftung Warentest beobachtet. Damit kletterten auch die Zinsen für Hypothekendarlehen, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ (3/2022). Im Jahresvergleich stiegen die Zinsen um einen halben Prozentpunkt.

Wer eine Immobilie für 300.000 Euro kauft und dafür ein Darlehen von 180.000 Euro aufnimmt (60 Prozent Finanzierung), muss der Auswertung zufolge aktuell bei einer Zinsbindung von zehn Jahren im Durchschnitt 0,99 Prozent Zinsen zahlen. Beläuft sich das Darlehen auf 270.000 Euro (90 Prozent Finanzierung), liegt der durchschnittliche Zinssatz bei 1,87 Prozent.

Immobilienkredite werden vermutlich teurer

Nach Ansicht der Experten wird die Situation für Käuferinnen und Käufer in naher Zukunft eher nicht leichter. Der Grund: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) will Banken dazu bringen, ab 2023 mehr Eigenkapital zur Risikovorsorge abzustellen. Das wird Immobilienkredite vermutlich verteuern.

Die allgemeine Zinsentwicklung können Käuferinnen und Käufer zwar nicht beeinflussen, ihr persönliches Zinsniveau aber schon. Wichtig dafür: Mehrere Angebote verschiedener Banken und Sparkassen einholen. Denn günstige Geldinstitute verlangen laut „Finanztest“ nur halb so viel Zinsen wie teure. Beim 270.000 Euro Kredit (90 Prozent Finanzierung) mit 20 Jahren Zinsbindung summiert sich der Zinsunterschied auf bis zu 36.400 Euro.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Die Finanzlage Deutschlands sorgt für hitzige Debatten, wenn in dieser Woche die Etats der einzelnen Ressorts im Bundestag vorgestellt werden: Die Ausgaben sollen um rund sechs Prozent steigen, wobei die Leistungen an die Rentenversicherung der größte Einzelposten sind.

Time
4 Minuten

Wer von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse wechselt, muss die Wechselregeln genau einhalten – sonst droht eine doppelte Beitragspflicht. Das kann auch beim umgekehrten Wechsel gelten.

Time
2 Minuten

Endlich ist die passende Wohnung gefunden – doch der Vormieter möchte eine stolze Summe für die Einbauküche. Wohnungssuchende sollten dann genau prüfen.

Time
2 Minuten

Bald greift ein Spargesetz, das immer höhere Gesundheitsausgaben unter Kontrolle bringen soll. Dabei schreiben die Kassen aktuell schwarze Zahlen. Doch das hat besondere Gründe.

Time
3 Minuten

Ein Urteil des Finanzgerichts Münster bringt frischen Wind in Scheidungsdeals: Wann Immobilienverkäufe unerwartet steuerpflichtig werden können.

Time
3 Minuten

Die Stiftung Warentest hat 18 E-Mail-Anbieter untersucht. Die Bandbreite ist groß: Einige sind gratis, andere kostenpflichtig. Aber lohnt es sich, fürs E-Mail-Postfach zu bezahlen?

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026