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Alkohol erhöht Krankheitsrisiko

Ein übermäßiger Alkoholkonsum erhöht nicht nur das Risiko von Leberschäden, sondern begünstigt mehr als 200 weitere Krankheiten.

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Eine Hand hält ein Rotweinglas. Bildnachweis: wdv © Lauer. Jan

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Berlin (dpa/tmn). Die Deutschen trinken gerne ihr Feierabendbier oder ein Glas Wein zum Essen. Kommt ein zweites oder ein drittes Glas hinzu, ist das eventuell schon riskanter Alkoholkonsum. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hin. Frauen sollten nicht mehr als ein kleines Bier (0,3 Liter), einen Sekt (0,1 Liter) oder ein kleines Glas Wein (0,125 Liter) pro Tag trinken. Männer vertragen in der Regel das Doppelte, bevor ein riskanter Konsum eintritt.

Risiko für Krebserkrankungen steigt signifikant

Ein übermäßiger Alkoholkonsum erhöht nicht nur das Risiko von Leberschäden, sondern begünstigt mehr als 200 weitere Krankheiten. Auch das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs steigt signifikant, warnt die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK). Demnach haben zum Beispiel Männer, die regelmäßig zu viel trinken, ein 50 Prozent höheres Darmkrebsrisiko als diejenigen, die weniger trinken.

Mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche

Wer häufig mehr als die empfohlene Tagesmenge an Alkohol trinkt, sollte daher sein Trinkverhalten überdenken. Und auch bei einer noch akzeptablen Tagesmenge empfiehlt die BzgA mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche, die DANK rät sogar zu drei Tagen mit Trinkverzicht.

Weitere Informationen

www.kenn-dein-limit.de
Aktions-Webseite „Kenn dein Limit“ der BzgA

www.dank-allianz.de
Hinweis der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten

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