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BREAKOUT: Chance zum Aufbruch gegen Adipositas

DRV Braunschweig-Hannover startet Reha-Modellprojekt für 18- bis 30-Jährige mit starkem Übergewicht.

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Junge Frau mit leichtem Übergewicht steht in einer Latzhose in der Küche.

© Nicht definiert

Laatzen (drv). Ausbrechen aus ungesunden Lebensweisen, aktiv werden und vor allem dranbleiben – das wünschen sich viele Menschen, die unter Adipositas leiden. Mit dem Modellprojekt BREAKOUT hat die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt ein Programm gestartet, das sich speziell an 18- bis 30-jährige Versicherte mit einem Body-Mass-Index von über 30 richtet: „Unser Ziel ist es, die körperliche Gesundheit von jungen Menschen mit starkem Übergewicht zu verbessern und ihnen langfristige Verhaltensänderungen zu ermöglichen, hin zu einem gesunden Lebensstil“, sagt Jan Miede, Geschäftsführer des niedersächsischen Rentenversicherers. 

Das Programm beginnt mit einer dreiwöchigen stationären Rehabilitation in der Klinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde. Dort reichen die Angebote von Kochwerkstätten über Genusstraining, QR-Code-Rallye in der Natur, Team- und Outdoorspiele bis hin zu medial gestützten Einheiten. Direkt im Anschluss bietet die Einrichtung des Rentenversicherers den Teilnehmenden bis zu zwölf Monate lang eine multimodale, App-basierte Begleitung. Ergänzend erhalten die jungen Menschen Nachsorgeangebote, die sie auch am Wohnort wahrnehmen können. 

Aktivitätsphase: Das Erlernte eigenständig anwenden

Für weitere sechs Monate haben die jungen Menschen anschließend Zeit, in einer eigenen Aktivitätsphase das Erlernte eigenständig anzuwenden und zu festigen. Zum Ende des Programms kehren sie für eine Booster-Woche noch einmal in die Klinik zurück. Dort lernen sie, die neu gewonnenen Verhaltensweisen auch langfristig in den Alltag zu integrieren. Das gesamte Projekt soll die Ressourcen und das emotionale Erleben der Teilnehmenden aktivieren. Dafür werden die stationäre Rehabilitation, die digitale Unterstützung und praktische Alltagshilfen eng miteinander verzahnt. 

„Das Angebot BREAKOUT fokussiert sich auf die speziellen Herausforderungen und Lebenswelten von jungen Erwachsenen, die von herkömmlichen Rehabilitationsangeboten oftmals nicht ausreichend erreicht werden“, so Miede. Neben den medizinischen, psychologischen, bewegungs- und ernährungstherapeutischen Angeboten sollen deshalb auch erlebnis- und freizeitpädagogische Einheiten motivieren und die Eigeninitiative fördern. BREAKOUT ist ein Projekt der „Initiative rehapro – Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben“ und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hat mittlerweile 17 Modellprojekte über das Bundesprogramm auf den Weg gebracht. 

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