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Brustkrebsvorsorge: Das Mammographie-Screening

Vorsorge-Guide 2019: Mammographie-Screening. Frühzeitiges Erkennen von Brustkrebs bei Frauen zwischen 50 und 70 sowie bei genetischer Vorbelastung.

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Brustkrebsvorsorge: Frauenärztin schaut mit einer Lupe Mammographie-Aufnahmen an. Bild: IMAGO / Steffen Schellhorn

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Bad Homburg (kjs). Ziel der Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie-Screenings ist eine deutliche Senkung der Brustkrebssterblichkeit. Dabei wird die weibliche Brust zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom) geröntgt. Gesetzlich krankenversicherte Frauen vom 50. bis zum Ende des 70. Lebensjahrs (also alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren) haben alle 24 Monate Anspruch auf diese Leistung.

Die Frauen werden mit den Daten des Melderegisters im Abstand von zwei Jahren persönlich eingeladen, ihre regional zuständige Screening-Einheit aufzusuchen. Die Teilnahme ist freiwillig. Eine Überweisung durch Haus- oder Frauenarzt ist nicht notwendig. Die Kosten der Untersuchung werden von den Krankenkassen übernommen.

Mammographie durch speziell ausgebildete Röntgenassistenten

Speziell ausgebildete Röntgenassistenten führen die Mammographien an dafür entwickelten Röntgengeräten durch. Eine Weiterentwicklung zeichnet sich mit dem Einsatz der digitalen Mammographie mit entsprechenden Röntgengeräten ab. Zur Vorbereitung der Aufnahme ist es nötig, die Brust etwas abzuflachen, um möglichst detailreiche Aufnahmen zu erhalten und die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck drückt die Röntgenfachkraft sie zwischen dem Objekttisch und einer Platte flach. Dann röntgt sie die Brust aus zwei Winkeln.

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Danach beurteilen zwei Radiologinnen bzw. Radiologen unabhängig voneinander die Befunde. Die Teilnehmerinnen erhalten innerhalb von etwa sieben Werktagen einen schriftlichen Bescheid über die Untersuchungsergebnisse.

Gibt es einen unklaren Befund oder gar einen begründeten Verdacht auf Brustkrebs, wird die Frau zu weiteren Untersuchungen, wie zum Beispiel zur Ultraschalluntersuchung oder zu einer Entnahme einer kleinen Gewebeprobe aus der Brust, eingeladen.

Im Frühstadium ist Brustkrebs wenig spürbar

Im Frühstadium führt Brustkrebs oft zu wenig Beschwerden. Für Frauen mit hohem Brustkrebs-Risiko gibt es spezielle Screening-Programme. Diese beinhalten ab 25 Jahren eine jährliche Kernspintomographie sowie eine ärztliche Tastuntersuchung und Ultraschall, ab 40 Jahren kann dann eine Mammographie als diagnostische Untersuchung zu Lasten der jeweiligen Krankenkassen eingesetzt werden.

Weitere Informationen

Einen vollständigen Überblick zum Thema Vorsorgeuntersuchungen 2019 finden Sie in unserem Artikel „Ihr Vorsorge-Guide 2019“


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