Ihre-Vorsorge Logo

Burn-out bahnt sich langsam an

Ein Burn-out kommt nicht plötzlich. Stattdessen verstärken sich die Symptome immer weiter, bis Beschäftigte völlig ausgebrannt sind.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Eine Frau am sitzt am Schreibtisch und lehnt sich gestresst an ihre verschränkten Hände.

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn). Zu den wichtigsten Anzeichen für Burn-out gehören Erschöpfung und Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung. Beschäftigte fühlen sich ausgelaugt, können nicht abschalten und ignorieren ihr Bedürfnis nach Erholung. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in ihrer Zeitschrift „Arbeit & Gesundheit“ (Ausgabe 05/2021) hin.

So sieht ein typischer Burn-out-Verlauf aus

Ein Burn-out sei dabei nicht plötzlich da, sondern bahne sich in einem Prozess an, bei dem sich Symptome immer weiter intensivieren. Einen typischen Verlauf beschreibt die DGUV so: In der ersten Phase zeigen Beschäftigte großes Engagement und Einsatz für ihren Job. Dann nähern sie sich ihrer Leistungsgrenze, erste Probleme tauchen auf.

Dennoch schrauben die Betroffenen ihre Leistung noch einmal nach oben, vernachlässigen aber zunehmend ihre Bedürfnisse, etwa Pausen zu machen. Die vierte Phase zeichnet sich durch eine verringerte Leistungsfähigkeit aus. Dafür werden die gesundheitlichen Probleme stärker. Letztendlich kommt es zur völligen emotionalen und psychischen Erschöpfung.

Den Blick für Warnsignale schärfen

Wichtig sei daher, dass möglichst rechtzeitig interveniert wird, heißt es in dem Beitrag. Andernfalls kann es so weit gehen, dass Beschäftigte mit Burn-out nicht mehr arbeitsfähig sind und womöglich in stationäre Behandlung müssen. Eingreifen können zum Beispiel Führungskräfte, etwa indem sie die Arbeitsbedingungen anpassen.

Gerade in den Anfangsphasen eines Burn-outs ist es schwer, die Anzeichen von außen zu erkennen. Bestimmte Warnsignale können aber hellhörig machen. Dazu gehören unter anderem Wesensveränderungen, Konzentrationsschwierigkeiten, häufige Flüchtigkeitsfehler, viele und unnötige Überstunden oder auch Nervosität, Aggressivität, Angst sowie nachlassendes Engagement.

Um Burn-out im Betrieb vorzubeugen, hilft es auch, eine offene Gesprächskultur zu fördern und etwa Informationsveranstaltungen zum Thema anzubieten, so die DGUV.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Traurig, gereizt, freudlos – nicht jede Verstimmung ist gleich eine Depression. Aber wenn sich Symptome häufen, kann das durchaus ein Hinweis sein. Gut, dass es Hilfe gibt.

Time
4 Minuten

Kopfschmerzen, Rücken, Erkältungsbeschwerden: ein rezeptfreies Schmerzmittel ist oft das erste Mittel der Wahl. Das heißt aber nicht, dass solche Medikamente harmlos sind.

Time
2 Minuten

Auch in der bevorstehenden Sammelsaison gilt: Nur sicher als essbar bestimmte Pilze dürfen auf dem Teller landen. Wo man Experten findet und was im Notfall zu tun ist.

Time
2 Minuten

Wer im Mitgliedsantrag falsche Vorversicherungszeiten angibt, kann auch nachträglich von der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen werden.

Time
2 Minuten

Auch kleine Zähnchen können Karies bekommen. Gut, wenn Zahnarzt oder Zahnärztin regelmäßig einen Blick in den Mund des Kindes wirft. Was Eltern über die Z-Untersuchungen wissen sollten.

Time
6 Minuten

Die Krankheit ist heimtückisch und laugt die Patienten aus, wenn sie chronisch wird. Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026