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Demenzpatienten: Blasenschwäche lässt sich bekämpfen

Viele Demenzpatienten leiden unter Blasenschwäche. Oft ist nicht die Demenz schuld, sondern Nebenwirkungen der Medikation oder Orientierungslosigkeit.

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Demenzpatienten: Blasenschwäche lässt sich bekämpfen

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Bonn (dpa/tmn). Viele Demenzpatienten verlieren im Lauf der Krankheit die Kontrolle über Körperfunktionen – und damit auch über ihre Blase. Doch gerade im Anfangsstadium der Krankheit lässt sich Inkontinenz noch gut verhindern oder bekämpfen. Darauf weist die Deutsche Seniorenliga hin. Oft ist es zum Beispiel gar nicht die Demenz selbst, die eine Blasenschwäche verursacht.

Stattdessen kann es sich um eine Nebenwirkung von Medikamenten handeln, gegen Herzschwäche oder Bluthochdruck zum Beispiel. Eventuell kann der Arzt dann andere Präparate verschreiben. Zudem gibt es auch Medikamente, die direkt gegen einen übersteigerten Harndrang wirken.

Eine weitere mögliche Ursache der Blasenschwäche ist Orientierungslosigkeit – weil Betroffene den Weg zur Toilette nicht mehr oder nicht schnell genug finden. Dagegen helfen zum Beispiel eine stets geöffnete Badezimmertür und ein farbiger Toilettendeckel. Außerdem sollte der Weg ins Bad nachts beleuchtet sein.


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