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Depression und Co. werden im Alter oft übersehen

Ältere sind psychisch oft stabiler als Jüngere. Wenn es sie aber doch erwischt, werden ihre Probleme oft aufs Alter geschoben.

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Ältere Frau sitzt mit Tasse in der Hand gedankenvoll auf ihrem Sofa. Bild: IMAGO / Westend61 / Jakob Helbig

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Berlin (dpa/tmn) Mit dem Alter steigt das Risiko psychischer Erkrankungen. Gleichzeitig wächst jedoch die Gefahr, dass die Probleme nicht als solche erkannt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin.

Lebenskrisen verarbeiten mit therapeutischer Begleitung

Ältere Menschen haben oft eine hohe seelische Widerstandsfähigkeit, können mit Enttäuschungen oder Verlusten also besser umgehen als viele Jüngere. Gleichzeitig gibt es im Alter aber mehr Krisensituationen – den Tod geliebter Menschen etwa oder eine körperliche Erkrankung. Die Folge können Depressionen, Ängste oder Suchterkrankungen sein.

Zu häufig würden solche Probleme aber als typische – und unausweichliche – Begleiterscheinungen des Alters abgetan, warnen die Experten. Dabei seien die Erkrankungen oft gut behandelbar. Es gibt sogar Therapien oder Einrichtungen, die auf psychische Probleme Älterer spezialisiert sind. Erste Anlaufstelle für die Suche nach solchen Angeboten ist der Hausarzt (www.psychiater-im-netz.de).


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